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    Letzte Aktualisierung: 23. Dezember 2015

    Pressemitteilung

    vbw startet neue Projekte zur Flüchtlingsintegration / IdA Bayern Turbo, IdA Ausbilderqualifikation und IdA Navigatoren neu im Einsatz

    23.12.2015 - München

    Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm starten im Januar weitere Module ihrer Initiative „Integration durch Ausbildung und Arbeit (IdA)“ für Asylbewerber und Flüchtlinge, die sie gemeinsam mit der Bayerischen Staatsregierung und der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit ins Leben gerufen haben.

    Die Verbände setzen dabei auf das im Mai gestartete Projekt IdA 120 auf. Das Projekt wendet sich an Asylbewerber und Flüchtlinge mit Bleibeperspektive in Deutschland, die eine Berufsausbildung oder ein Studium abgeschlossen haben. Es wird an fünf Standorten – München, Nürnberg, Regensburg, Augsburg und Mainburg – durchgeführt. In der Modellphase stehen 120 Plätze zur Verfügung. Das Programm wird 2016 auf 1.000 Plätze aufgestockt.

    Ab Januar neu im Programm ist der IdA BayernTurbo: Jugendliche Flüchtlinge und Asylsuchende, die eine hohe Bleibewahrscheinlichkeit haben und aufgrund ihrer guten Vorbildung für eine Ausbildung in Frage kommen, werden mit Sprachförderungen und Praktika kurzfristig auf eine Ausbildung vorbereitet. bayme vbm vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt: „Den Begriff ‚kurzfristig‘ meinen wir wörtlich. Innerhalb von sechs Monaten sollen die Bewerber fit für eine Ausbildungsstelle sein. Das Projekt startet mit einem Sprachkurs im Januar, ein Berufsintegrationskurs mit Praktika beginnt dann im März 2016.“

    Im Januar startet auch die IdA Ausbilderqualifikation: Dabei handelt es sich um eine Workshop-Reihe für Unternehmensmitarbeiter, die im Umgang mit Flüchtlingen im Unternehmen geschult werden. Im ersten Quartal 2016 werden insgesamt 18 Workshops in ganz Bayern durchgeführt.

    Außerdem nehmen zum Jahresbeginn sieben IdA-Navigatoren ihre Arbeit auf – in jedem Regierungsbezirk einer. „Der IdA Navigator steuert die vielfältigen IdA-Aktivitäten vor Ort und ist Ansprechpartner für Unternehmen, Flüchtlinge und die Kooperations- und Netzwerkpartner“, erläutert Brossardt.

    Die vbw legt Wert darauf, die Beschäftigungschancen von Flüchtlingen realistisch einzuschätzen: „Kurzfristig wird für weniger als zehn Prozent der Eintritt in den Arbeitsmarkt möglich sein. Mittelfristig und vor allem langfristig können die Jugendlichen und jungen Erwachsenen einen Beitrag zur Fachkräftesicherung leisten. Erwachsene Asylbewerber werden allerdings selbst langfristig nur schwer in den Arbeitsmarkt integrierbar sein. Die Wirtschaft wird ihren Teil zur Bewältigung dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe beitragen. Wir investieren dafür mit unseren Projekten rund 6,7 Millionen Euro“, so Brossardt.


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