Letzte Aktualisierung: 21. Oktober 2016

Pressemitteilung

vbw sieht Gesetz als unzureichend an / Brossardt: „Bundesregierung braucht besseres Konzept zur Stärkung der Beschäftigung im Alter“

21.10.2016 - München

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. sieht das Gesetz zur Flexi-Rente, das heute im Bundestag beschlossen wurde, als unzureichend an. Dazu erklärt vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt: „Bessere Regeln für einen flexiblen Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand sind überfällig. Angesichts des demografischen Wandels und des Rückgangs potenzieller Erwerbspersonen ist es geboten, die Beschäftigung von Älteren weiter zu stärken. Es ist richtig, dass die Bundesregierung das Thema angepackt hat – ein großer Wurf ist das entstandene Gesetz jedoch nicht, es stellt lediglich den kleinsten gemeinsamen Nenner dar.“

Die vbw kritisiert, dass die neuen Regelungen für die Hinzuverdienstgrenzen nicht weit genug gehen. „Das geplante Anrechnungsmodell stellt zwar eine Verbesserung zum aktuell geltenden Stufenverfahren dar: Sinnvoller wäre aber ein ungekürzter Hinzuverdienst bis zu der Höhe, in der Rente und Hinzuverdienst zusammengenommen dem letzten Bruttoeinkommen entsprechen“, so Brossardt. Er fordert außerdem, bestehende arbeitsrechtliche Hemmnisse zu beseitigen, um die Beschäftigung nach Erreichen der Altersgrenze zu erleichtern. „Die Bundesregierung braucht endlich ein klares und umfassendes Konzept, wie die Beschäftigung im Alter gestärkt werden kann“, betont Brossardt.


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