Letzte Aktualisierung: 05. Mai 2017

Pressemitteilung

vbw setzt auf Stabilität und Kontinuität der transatlantischen Beziehungen

05.05.2017 - München

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. zog auf ihrer heutigen Veranstaltung Bilanz zu den ersten 100 Tagen der neuen US-Regierung unter Präsident Trump. vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt erklärte: „Das ‚America First‘-Motto des Präsidenten ist das berechtigte Ziel, das die Amerikaner von ihrem Präsidenten erwarten können. Das darf den freien und fairen transatlantischen Handel aber nicht gefährden.“

Brossardt betonte die Bedeutung der USA als Investitionsstandort. In den USA gibt es rund 4.700 Unternehmen mit deutscher Beteiligung. Sie schaffen dort etwa 670.000 Arbeitsplätze und erwirtschaften einen Umsatz von 360 Milliarden Euro. Brossardt weist daher die Kritik am deutschen Handels-
bilanzüberschuss zurück: „Die Stärke Deutschlands ist Ausdruck der Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen und der erfolgreichen Strukturreformen. Über 80 Prozent der deutschen Exporte in die USA sind Vorleistungen und Investitionsgüter, die in den USA weiterverarbeitet werden. Die USA profitieren von deutschen Investitionen und Gütern!“

Brossardt weiter: „Wir müssen gegenüber den USA deutlich machen, dass wir für freien Handel und Wettbewerb eintreten und dass auch die USA durch Protektionismus mehr verlieren als gewinnen würden. Das ist entscheidend für unsere Zukunft, da die Vereinigten Staaten mit einem Handelsvolumen von über 32 Milliarden Euro der wichtigste Handelspartner Bayerns sind.“ 2016 gingen 11,2 Prozent der Exporte in die USA. Bei den Importen liegen die USA mit sieben Prozent auf Rang drei der wichtigsten Lieferländer Bayerns.

Brossardt: „Nach hundert Tagen ist noch kein klarer Kurs erkennbar. Die Zeichen in der Handelspolitik sind negativ, viele andere Befürchtungen haben sich nicht erfüllt. Letztendlich müssen Stabilität und Kontinuität der transatlantischen Beziehungen gewahrt bleiben.“


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