Letzte Aktualisierung: 14. Juni 2017

Pressemitteilung

vbw lehnt Diesel-Fahrverbot strikt ab / Brossardt: „Intelligente Mobilitätskonzepte statt Fahrverbote“

14.06.2017 - München

vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt erklärt zu Überlegungen von Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter, Diesel-Fahrverbote für München einzuführen:

„Ein Diesel-Einfahrverbot wäre für eine große Zahl der derzeitigen Fahrzeuge gültig und würde der bayerischen Wirtschaft erheblich schaden. Die Wirkung geht weit über die in München zugelassenen Fahrzeuge hinaus und betrifft Pendler ebenso wie alle wirtschaftlichen Zuflussverkehre zur Landes-
hauptstadt.

Die Käufer von Diesel-Fahrzeugen setzen auf Bestandsschutz, da ihre Fahrzeuge zum Zeitpunkt der Beschaffung den geltenden Normen entsprochen haben. Weder für den Einzelnen noch für die Mehrzahl der Betriebe ist eine kurzfristige Flottenmodernisierung finanzierbar.

Statt Fahrverboten brauchen wir jetzt endlich intelligente Mobilitätskonzepte. Der öffentliche Nahverkehr muss ausgebaut und die verschiedenen Verkehrsmittel müssen besser miteinander vernetzt werden. Um die Luftqualität in unseren Städten zu verbessern, sollten Kommunen mittels 'Grüner Wellen' den Verkehrsfluss steigern. Wenn der Verkehr flüssiger läuft, senkt das die Stickoxidbelastung erheblich. Dies gelingt zum Beispiel mit Hilfe der Digitalisierung, die eine intelligente Verkehrssteuerung und Parkplatzbelegung über Mobilitäts-Apps mit Echtzeit-Daten möglich macht.

Insgesamt sollte man auf einen Stufenplan setzen, der die natürliche Fahrzeugmodernisierung durch emissionsärmere Neufahrzeuge berücksichtigt. Weitere Bestandteile müssen der Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs sowie eine intelligentere Verkehrssteuerung sein.“


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Andreas Ebersperger

Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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