Letzte Aktualisierung: 08. Juli 2016

Pressemitteilung

vbw kritisiert weitere Verzögerung der Erbschaftsteuerreform / Brossardt: „Schlimmer darf es nicht werden“

08.07.2016 - München

Zur heutigen Verweisung der Erbschaftsteuerreform an den Vermittlungsausschuss erklärt Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.: „Die erneute Verzögerung der Entscheidung ist nicht nachvollziehbar. Nach einer sehr kontroversen Auseinandersetzung, in der alle Seiten Zugeständnisse gemacht haben, ist der von den Regierungsfraktionen ausgehandelte Kompromiss noch tragfähig, obwohl er die Erben von Unternehmen deutlich stärker belastet als bisher. Schlimmer darf es nicht werden. Außerdem brauchen unsere Unternehmen jetzt endlich Rechts- und Planungssicherheit.“

Brossardt macht deutlich: „Schon mit dem vorliegenden Entwurf wird es sehr viel schwieriger, sicherzustellen, dass im Generationenübergang kein wirtschaftlicher Schaden für das Unternehmen entsteht. Zudem mutet der Entwurf ausgerechnet Eigentümern sehr großer und für den Standort eminent wichtiger Familienunternehmen besondere Steuerlasten zu. Wer Unternehmenserben noch stärker belastet, riskiert die mittelständische Struktur unserer Unternehmenslandschaft.“


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