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    Letzte Aktualisierung: 27. April 2016

    Pressemitteilung

    vbw kritisiert Streiks und Streikankündigungen der Gewerkschaften scharf / Brossardt: „Zum Maifeiertag auch Blick auf verkraftbare Lohnpolitik und Standortqualität richten“

    27.04.2016 - München

    Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. übt scharfe Kritik an den von der Gewerkschaft ver.di durchgeführten Streiks im öffentlichen Dienst und an den Streikandrohungen der IG Metall. „Streiks sind kein geeignetes Mittel der Tarifauseinandersetzung. Sie schaden dem Ruf des Standorts Deutschland, den Unternehmen und letztlich den Beschäftigten“, sagte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

    Er kritisierte, dass der ver.di-Streik das öffentliche Leben lahmlegt und gravierende Folgen für die Wirtschaft hat, gerade auch in Bayern. „Die ausufernden Streiks, die zum wiederholten Mal vor allem zentrale Verkehrsträger treffen, haben bei Kunden und Investoren Zweifel an der Zuverlässigkeit der deutschen Infrastruktur aufkommen lassen. Das schadet unserem Wirtschaftsstandort massiv und muss aufhören.“ Der vbw Hauptgeschäftsführer rief die Verantwortlichen auf, im Tarifkonflikt eine Lösung am Verhandlungstisch zu suchen.

    Im Tarifkonflikt der Metall- und Elektro-Industrie appellierte Brossardt an die IG Metall, von ihrer unrealistischen Forderung abzurücken und in den Verhandlungen konstruktiv nach einem Kompromiss zu suchen. „Leider plant die IG Metall schon jetzt konkrete Warnstreiks in verschiedenen Unternehmen. Das ist unverantwortlich und schädlich für den Fortgang der Verhandlungen." Mit Blick auf den bevorstehenden Maifeiertag forderte die vbw die Gewerkschaften auf, im Sinne der notwendigen Standortsicherung und -qualität den Blick auf eine verkraftbare Lohnpolitik und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen und bayerischen Wirtschaft zu richten: „Seit Jahren steigen Entgelte und Arbeitskosten in der deutschen und bayerischen Wirtschaft deutlich schneller als die Produktivität. Wir brauchen künftig wieder Augenmaß beim Lohn und mehr Flexibilität für sichere Arbeitsplätze. Jetzt ist Vernunft das oberste Gebot.“


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