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    Letzte Aktualisierung: 05. Januar 2016

    Pressemitteilung

    vbw kritisiert Nahles‘ Pläne für Arbeitsmarktreform / Brossardt: „Zeitarbeit und Werkverträge unverzichtbare Elemente des Wirtschaftens“

    05.01.2016 - München

    Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. begrüßt das Nein der CSU zu der von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles geplanten Reform von Zeitarbeit und Werkverträgen. „Zeitarbeit und Werkverträge sind unverzichtbare Elemente des Wirtschaftens. Eine Verschlechterung der Rahmenbedingungen darf es nicht geben. Auf der einen Seite lassen die neuen Herausforderungen am Arbeitsmarkt durch den dramatischen Zuzug von Flüchtlingen keinerlei Abstriche bei der Flexibilität zu. Auf der anderen Seite erfordert der rasante Strukturwandel durch die Digitalisierung mehr und nicht weniger Flexibilität und Arbeitsteilung“, betonte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

    Werkverträge sind die Basis der global aufgestellten Wertschöpfungsketten unserer Wirtschaft. Sie sichern die internationale Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Arbeitsplätzen. Beschäftigte von Werk- und Dienstvertragsanbietern sind Arbeitnehmer wie alle anderen,“ so Brossardt. „Schein-Werk- und -Dienstverträge sind bereits nach geltendem Recht verboten. Die bestehenden gesetzlichen Vorgaben reichen aus. Jede weitere Einengung würde die Unternehmen auf ihren Weg in die Industrie 4.0 behindern.“

    Brossardt betonte auch die Bedeutung der Zeitarbeit für die Unternehmen: „Mit Zeitarbeit bleiben die Firmen flexibel und federn Auftragsspitzen ab. Zeitarbeit ergänzt das Stammpersonal, ersetzt es aber nicht. Nur 2,5 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sind in Zeitarbeit tätig. Dabei erweist sich Zeitarbeit als Sprungbrett in die feste Beschäftigung. Das gilt vor allem auch für Geringqualifizierte und Langzeitarbeitslose. Rund zwei Drittel kommen über die Zeitarbeit in feste Arbeitsverhältnisse.“


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