Letzte Aktualisierung: 12. Mai 2016

Pressemitteilung

vbw kritisiert Koalitions-Einigung als unzureichend / Brossardt: „Beschäftigung Älterer stärken“

12.05.2016 - München

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. begrüßt das Ziel der Bundesregierung, das Arbeiten im Alter attraktiver zu machen, sieht aber die Einigung der Koalition auf flexible Übergänge in den Ruhestand als unzureichend an. „Angesichts von Fachkräftemangel und steigender Lebenserwartung ist es dringend notwendig, flexiblere Übergänge vom Berufsleben in die Rente zu ermöglichen. Die Einigung der großen Koalition lässt jedoch eine grundsätzliche Idee vermissen, wie die Beschäftigung Älterer gestärkt werden kann. Es wurden lediglich kleinteilige Maßnahmen vorgeschlagen, die nur geringfügige Auswirkungen haben werden“, kritisiert vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

„Insbesondere bezüglich der Hinzuverdienstgrenzen ist die Einigung unzureichend. Das geplante Anrechnungsmodell stellt zwar eine Verbesserung zum aktuell geltenden Stufenverfahren dar: Sinnvoller wäre aber ein ungekürzter Hinzuverdienst bis zu der Höhe, in der Rente und Hinzuverdienst zusammengenommen dem letzten Bruttoeinkommen entsprechen“, so Brossardt. Er fordert außerdem, bestehende arbeitsrechtliche Hemmnisse zu beseitigen, um die Beschäftigung nach Erreichen der Altersgrenze zu erleichtern.


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Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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