Letzte Aktualisierung: 07. Januar 2019

Pressemitteilung

vbw kritisiert DGB-Bayern Rentenreport / Fieber: „Auf dreisäuliges System der Alterssicherung setzen“

07.01.2019 - Würzburg

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. kritisiert den vom DGB Bayern im Dezember vorgestellten Rentenreport, demzufolge Frauen häufig nur über geringe Renten verfügen. Dazu erklärt Wolfgang Fieber, Vorstandsvorsitzender der vbw Bezirksgruppe Unterfranken: „Traditionell arbeiten Frauen oftmals freiwillig aus familiären Gründen Teilzeit oder haben eine unterbrochene Erwerbsbiografie und dadurch geringere gesetzliche Rentenansprüche. Dem kann man nicht durch generell höhere Renten begegnen, sondern durch höhere Erwerbsbeteiligung von Frauen, beispielsweise durch eine verbesserte Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Außerdem basiert das Einkommen im Alter nicht allein auf den Einkünften der gesetzlichen Rente. Hinzu kommen häufig weitere Vorsorgeleistungen – auch über den Partner .“

Fieber fordert, endlich eine ehrliche Diskussion in der Rentenpolitik zu führen und die Fakten des demografischen Wandels anzuerkennen. „Weiter allein auf die gesetzliche Rente zu setzen, ist ein Irrweg. Wir wissen, dass unsere Bevölkerung altert und immer weniger Beitragszahler immer mehr Rentenempfängern gegenüberstehen werden. Deshalb gilt es, verstärkt auf das dreisäulige System der Alterssicherung zu setzen. Wir dürfen nicht allein die gesetzliche Rente in den Blick nehmen, sondern müssen die Rahmenbedingungen für die private und betriebliche Vorsorge weiter verbessern und so die kapitalgedeckte Altersvorsorge stärken“, mahnt der Vorstandsvorsitzende der vbw Bezirksgruppe Unterfranken.


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