Letzte Aktualisierung: 10. Oktober 2016

Pressemitteilung

vbw kritisiert „Deadline“ für Verbrennungsmotoren Brossardt: „Müssen Infrastruktur für Elektromobilität ausbauen“

10.10.2016 - München

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. kritisiert die Forderung der Grünen, die Zulassung von Personenkraftwagen mit Benzin- und Dieselmotoren ab dem Jahr 2030 zu verbieten. „Eine Deadline für Verbrennungsmotoren ist nicht zielführend. Wir stehen vor einem Strukturwandel in der Mobilität und müssen jetzt die Voraussetzungen für die nachhaltige Nutzung von Elektromobilität schaffen. Im internationalen Vergleich der Leitmärkte für Elektromobilität liegt Deutschland derzeit noch im Mittelfeld. Das liegt auch an der noch unterentwickelten Ladeinfrastruktur. Die Elektromobilität lässt sich nicht durch ein striktes Zulassungsverbot von Verbrennungsmotoren vorantreiben. Das ist ein völlig falscher Ansatz“, betont vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Der vbw Hauptgeschäftsführer erklärt außerdem, dass eine Frist für die Zulassung von Pkw mit Verbrennungsmotoren massive Auswirkungen auf die heimische Wirtschaftsstruktur hätte. „Die Automobilindustrie ist ein Herzstück der bayerischen Wirtschaft. Der bayerische Fahrzeugbau steht
für rund ein Fünftel aller industriellen Arbeitsplätze in Bayern. Ein Viertel der gesamten industriellen Wertschöpfung Bayerns wird hier erzeugt. Deutsche und gerade auch bayerische Automobilhersteller haben gerade erst mit ihrem innovativen Modellangebot in Paris gezeigt, dass sie beim Thema Elektromobilität international in der ersten Liga spielen. Die Politik sollte diese Entwicklung unterstützen und nicht mit Fristen und Verboten drohen. Da sind wir mit Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer auf einer Linie“, so Brossardt.


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