Letzte Aktualisierung: 11. Juli 2016

Pressemitteilung

vbw fordert stärkere Vernetzung von Verkehrsträgern und Regionen

08.07.2016 - München

Auf einem Kongress der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. zum Bundesverkehrswegeplan 2030 mit Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, forderte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt eine stärkere Vernet­zung der Verkehrsinfrastruktur. „Eine zukunftsfähige Verkehrspolitik muss die regionalen Schwerpunkte zunehmenden Verkehrsaufkommens, die Bedeutung der einzelnen Verkehrsträger für Güter- und Personentransport, die wirtschaft­lichen Entwicklungsperspektiven sowie die demografische Entwicklung berück­sichtigen. Wir brauchen ein Gesamtverkehrssystem, das die Verkehrsträger sowie alle Landesteile und Regionen optimal miteinander verbindet. Nur so kann ein modernes Industrieland im Herzen Europas auch in Zukunft wirt­schaftlichen Erfolg haben. Der aktuelle Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030 bietet dafür eine gute Grundlage“, so Brossardt.

Bundesverkehrsminister Dobrindt: „Der neue Bundesverkehrswegeplan ist das stärkste Investitionsprogramm für die Infrastruktur, das es je gab. Bis 2030 investieren wir 264,5 Milliarden Euro, mit denen wir unsere Verkehrswege modernisieren, unsere Infrastruktur vernetzen und die Mobilität in Deutschland beschleunigen. Mit den Rekordmitteln aus meinem Investitionshochlauf hat der Bundesverkehrswegeplan 2030 eine klare Finanzierungsperspektive. Dabei setzen wir klare Prioritäten: Wir stärken das Prinzip Erhalt vor Neubau und investieren rund 70 Prozent in den Erhalt.“

vbw Hauptgeschäftsführer Brossardt betonte auf der Veranstaltung: „Deutsch­land hat traditionell eine starke Infrastruktur, aber diesen Vorsprung dürfen wir nicht verspielen. Zumal die Anforderungen an unsere Verkehrswege durch die Internationalisierung steigen. An höheren Investitionen in die Verkehrsinfra-struktur führt kein Weg vorbei, wenn wir Wachstum und Beschäftigung sichern wollen. Der Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030 verfolgt richtiger-weise das Prinzip ‚Erhalt vor Neubau‘ und priorisiert dringliche Projekte zur Beseitigung von Engpässen in überlasteten Korridoren. Der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur muss sich konsequent am vorhersehbaren Bedarf orientieren.“


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