Letzte Aktualisierung: 07. Dezember 2015

Pressemitteilung

vbw fordert Zugang für Flüchtlinge in die Zeitarbeit / Brossardt: „Zeitarbeit hilft bei der schnellen Integration in den Arbeitsmarkt“

07.12.2015 - München

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. fordert, das Beschäftigungsverbot für Drittstaatenangehörige in der Zeitarbeit grundsätzlich abzuschaffen. Davon sind vor allem auch Flüchtlinge betroffen. „Wir müssen Flüchtlinge rasch in den Arbeitsmarkt integrieren. Vor diesem Hintergrund ist die bestehende Regelung kontraproduktiv und nicht mehr zeitgemäß“, sagte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

„Zeitarbeit kann auch in Fällen, in denen formale Qualifikationen fehlen, ein Weg sein, um mit praktischen Fertigkeiten und persönlichen Kompetenzen zu überzeugen und so den Einstieg in Beschäftigung zu schaffen. Dies käme dem von der Bundesregierung verfolgten Ziel entgegen, Asylsuchende mit Bleibeperspektive schneller in Beschäftigung und damit in unsere Gesellschaft zu integrieren“, so Brossardt.

Zwar wurde das Beschäftigungsverbot in der Zeitarbeit mit dem Asylpaket vom 24. Oktober 2015 gelockert. Asylsuchenden und Geduldeten steht seither eine Beschäftigung in Zeitarbeit insbesondere offen, wenn sie sich seit 15 Monaten ununterbrochen erlaubt in Deutschland aufhalten. „Diese Regelung bleibt aber hinter dem Beschluss des Koalitionsausschusses vom 6. September dieses Jahres zurück, der den unbeschränkten Zugang für Flüchtlinge zur Zeitarbeit vorgesehen hat. Wenn wir eine rasche und erfolgreiche Eingliederung von Flüchtlingen mit hoher Bleibeperspektive in den Arbeitsmarkt erreichen wollen, muss die Bundesregierung diesen Beschluss 1:1 umsetzen“, erklärte Brossardt.


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Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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