Letzte Aktualisierung: 07. September 2017

Pressemitteilung

vbw fördert Golf-Inklusionsturnier in Aschheim / Brossardt: „Innovatives Projekt, das einen sozialpolitischen Beitrag leistet“

07.09.2017 - Aschheim

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. fördert das bundesweit erste Golf-Inklusionsturnier einer Jugendmannschaft und Golfern mit Behinderung, das am kommenden Sonntag in Aschheim bei München stattfindet. Projektträger ist der gemeinnützige „Jugend Förderverein Golf in Aschheim e. V.“. Im Rahmen des Turniers spielen jeweils ein Jugendlicher und ein Golfer mit Behinderung im Team zusammen. „Es handelt sich um ein innovatives Projekt, das Inklusion fördert. Ziel ist es, durch das gemeinsame sportliche Erleben Vorurteile ab- und Verständnis aufzubauen. Außerdem soll von der Förderung ein Anreiz zur Nachahmung und Adaptierung des Projekts ausgehen“, erklärt vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt im Vorfeld.

Für die vbw ist das Thema Inklusion nicht neu. „Inklusion bedeutet die vollwertige Teilhabe am gesell-
schaftlichen und beruflichen Leben. Sie ist eine wichtige sozialpolitische Aufgabe. Viele bayerische Firmen engagieren sich seit Jahren aus Verantwortungsbewusstsein und Tradition für die Inklusion von Behinderten. Angesichts des Fachkräftemangels ist eine Teilhabe behinderter Menschen am Erwerbsleben für die Wirtschaft auch aus praktischen Gründen unabdingbar“, so Brossardt.

Menschen mit Schwerbehinderung sind heute ein selbstverständlicher Teil der Belegschaften. Das zeigen auch die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit: In Bayern waren im Jahr 2015 rund 172.000 schwerbe-
hinderte Menschen beschäftigt. Die Wirtschaft bildet auch immer mehr Schwerbehinderte aus: Zwei Drittel der in Deutschland beschäftigten Schwerbehinderten arbeiten bei einem privaten Arbeitgeber. „Hinzu kommt, dass die Zahl der schwerbehinderten Beschäftigten stärker gestiegen ist als die Zahl der insgesamt hier lebenden schwerbehinderten Menschen. Dies zeigt: Das Beschäftigungswachstum bei Menschen mit Schwerbehinderung ist keine reine Folge der demografischen Entwicklung, sondern vor allem auch Ergebnis der Anstrengungen der Unternehmen“, hebt der vbw Hauptgeschäftsführer hervor.

Die Unternehmen unterstützen damit einen Bewusstseinswandel. „Die größten Barrieren bestehen nach wie vor in den Köpfen. Deshalb müssen wir noch mehr für das Thema Inklusion werben – wie beispielsweise durch die Förderung des Golfturniers“, begründet Brossardt das Engagement der vbw.


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Dr. Markus Meyer

Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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