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    Letzte Aktualisierung: 13. Juli 2016

    Pressemitteilung

    vbw erwartet deutliche Impulse durch CETA für Wirtschaftsbeziehungen des Freistaats zu Kanada und Québec / Brossardt: „Bayerische Unternehmen brauchen besseren Marktzugang“

    13.07.2016 - München

    Auf einer Veranstaltung der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. mit dem Premierminister von Québec, Philippe Couillard, verdeutlichte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt die Be­deutung des Freihandelsabkommens CETA zwischen Kanada und der Europäi­schen Union für den Freistaat: „Die bayerischen Unternehmen wollen und brauchen einen besseren Zugang zum kanadischen Markt. Kanada ist die elftgrößte Volkswirtschaft der Welt und punktet durch eine hochentwickelte Infrastruktur und eine zukunftsorientierte Wirtschaftspolitik. Zudem ist das Land reich an Rohstoffen und bietet eine günstige Energieversorgung. Für die bayerische Wirtschaft sehen wir hier große, noch ungenutzte Potenziale. Durch den Abbau von Zöllen sowie die gegenseitige Anerkennung von Normen und Produktstandards durch CETA erwarten wir deutliche Wachstumsimpulse für die Wirtschaftsbeziehungen des Freistaats zu Kanada und insbesondere zur bayerischen Partnerregion Québec.“

    Québecs Premierminister Couillard zeigte auf der Veranstaltung die Ge­schäftschancen für bayerische Unternehmen in der kanadischen Provinz auf: „Québec und Bayern sind Partner seit langer Zeit. Daher bin ich überzeugt, dass wir großen Vorteil daraus ziehen, wenn wir unsere Kräfte vereinen, um die Wirtschaft unserer beiden Regionen weiter voran zu bringen. Québec hat den Freihandel immer unterstützt und gehörte auch zu den ersten Impulsgebern von CETA. Europa und Kanada können nur gewinnen, wenn sie dieses histori­sche Abkommen ratifizieren. Es bietet zahlreiche Chancen für unsere Unter­nehmen, unsere Arbeitskräfte und unsere Familien. Québec möchte die Han­delsbeziehungen zu Bayern intensivieren – CETA kann entscheidend dazu beitragen. Lassen Sie uns zusammenarbeiten, damit das Freihandelsabkom­men möglichst schnell ratifiziert werden kann. Dies liegt im Interesse von allen.“

    vbw Hauptgeschäftsführer Brossardt warnte davor, dass sich die Ratifizie­rung von CETA weiter verzögern und die Umsetzung am Veto nationaler Parla­mente scheitern könnte. „Wir brauchen CETA schnell – gerade mit Blick auf den Brexit und die wachsende Unzufriedenheit mit Europa.“ Brossardt mahnte bei der neuerlichen Diskussion mehr Sachlichkeit an und wies darauf hin, dass es sich bei CETA um ein ‚living agreement‘ handelt, das auch während der Anwendung noch Verbesserungen erlaubt.


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