Letzte Aktualisierung: 21. Dezember 2017

Pressemitteilung

vbw erteilt Solidarrente klare Absage / Brossardt: „Rentenhöhe muss an Beitragsjahre gekoppelt bleiben“

21.12.2017 - München

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. erteilt dem neuerlichen Vorstoß der geschäftsführenden Bundessozialministerin Katarina Barley (SPD) zu einer Solidarrente eine klare Absage. „Die Einführung einer Solidarrente wäre ein massiver Systembruch. Das Grundprinzip der gesetzlichen Rente (GRV) lautet: Die Höhe der Rente bemisst sich nach den geleisteten Beitrags-
zahlungen. Wer länger gearbeitet hat, bekommt mehr Rente. So soll es auch bleiben. Eine Solidarrente – noch dazu ohne Bedürftigkeitsprüfung, wie von der SPD gefordert – würde nicht zu mehr, sondern weniger Gerechtigkeit führen“, so vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Die vbw warnt davor, das umlagefinanzierte System der GRV zulasten künftiger Generationen auszureizen. Brossardt unterstreicht: „Durch den demografischen Wandel stehen in Zukunft immer mehr Leistungs-
empfänger immer weniger Beitragszahlern gegenüber. Spätestens ab 2024 drohen große Beitragssatzsteigerungen.“ Deshalb erwartet die vbw von der künftigen Bundesregierung, die Altersvorsorge in Deutschland zukunftsfest zu machen und von weiteren Leistungsausweitungen bei der gesetzlichen Rente abzusehen.


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Dr. Markus Meyer

Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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