Letzte Aktualisierung: 31. Mai 2017

Pressemitteilung

Zu den Arbeitsmarktzahlen im Mai / vbw erfreut: Bayerischer Arbeitsmarkt weiter auf Rekordjagd - Brossardt: „Bayerns Wirtschaft ist Stabilitätsgarant Nr. 1“

31.05.2017 - München

„Der bayerische Arbeitsmarkt eilt von Rekord zu Rekord. Mit einer Arbeitslosenquote von 3,0 Prozent hat der Freistaat ein hervorragendes Frühjahr hinter sich.“ Mit diesen Worten zeigte sich der Haupt-
geschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., Bertram Brossardt, sehr erfreut über die heute vorgestellten Mai-Zahlen der Bundesagentur für Arbeit.

„Dass Bayern so gut dasteht, ist der Stärke der bayerischen Wirtschaft geschuldet. Unsere Wirtschaft ist in diesen unruhigen Zeiten der Stabilitätsgarant Nummer 1. Die Unternehmen engagieren sich für ihre Mitarbeiter und bilden intensiv aus. Dies spiegelt sich in den sehr ausgeglichenen und geringen Arbeitslosenquoten für die einzelnen Gruppen wider. Hervorragend sind die Perspektiven für unsere jungen Menschen: Die Jugendarbeitslosigkeit beträgt aktuell in Bayern gerade einmal 1,7 Prozent. Das ist einmalig in der Eurozone“, so Brossardt weiter.

Nach Einschätzung der vbw ist die gute Entwicklung weder eine Selbstverständlichkeit noch ein Blankoscheck für die Zukunft: „Bei den Unternehmen besteht Unsicherheit infolge vieler ungelöster geopolitischer Krisen, protektionistischer Tendenzen in den USA und dem nach wie vor kritischen wirtschaftlichen Zustand vieler EU-Staaten. All dies kann unsere exportorientierte bayerische Wirtschaft stark beeinträchtigen“, sagte Brossardt.

Die vbw setzt darauf, dass die nächste Bundesregierung die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts wieder in den Mittelpunkt stellt und eine investitionsfreundliche Wirtschaftspolitik betreibt, die auch dem nächsten rückläufigen Konjunkturzyklus trotzt. Statt über Sozialpolitik und Umverteilung zu diskutieren, strebt die vbw steuerliche Entlastungen für Bürger und Betriebe an. „Außerdem brauchen wir ein modernes Arbeitszeitrecht. Denn die Wirtschaft 4.0 ist nicht mit einem Arbeitsrecht 1.0 zu bewältigen“, so Brossardt. Der vbw geht es dabei nicht um die Erhöhung des Arbeitszeitvolumens, sondern um die flexible Gestaltung der Arbeitszeit. „Statt die tägliche Arbeitszeit auf maximal zehn Stunden zu begrenzen, müssen wir zu einer wochenbezogenen Betrachtung der Arbeitszeit kommen, ohne die tarifvertragliche oder arbeitsvertragliche Arbeitszeit zu verlängern“, so Brossardt.


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Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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