Letzte Aktualisierung: 18. Mai 2018

Pressemitteilung

vbw erfreut über leichtes Plus zum Jahresstart / Brossardt: „Rückgang in den USA“

18.05.2018 - München

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. zeigt sich erfreut über das leichte Ausfuhrplus im ersten Quartal 2018. Laut Statistischem Landesamt stiegen die Exporte des Freistaats in den ersten drei Monaten 2018 um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. „Angesichts der globalen Unsicher-
heiten
und der zunehmenden protektionistischen Tendenzen ist dieses leichte Plus ein guter Jahresstart. Sorgen bereiten uns allerdings die USA: Die Ausfuhren in Bayerns wichtigsten Exportmarkt sind um
11,3 Prozent gesunken. Allerdings ist dieser Rückgang wechselkursbedingt. Sollten jetzt noch Strafzölle hinzukommen, wäre das eine zusätzliche Belastung für unsere Unternehmen. Auch in das Vereinigte Königreich gab es mit minus 1,2 Prozent einen erneuten Rückgang“, erklärt vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Positiv entwickelte sich der Handel mit den EU- (+2,7 Prozent) und Euro-Ländern (+2,5 Prozent). „Auch die Exporte nach China – Bayerns zweitwichtigstem Auslandsmarkt – liefen mit einem Plus von 5,7 Pro-
zent sehr gut“, betont Brossardt. Die wichtigsten Exportländer für Bayerns Wirtschaft waren in den ersten drei Monaten dieses Jahres die Vereinigten Staaten, die Volksrepublik China, Österreich, das Vereinigte Königreich, Frankreich und Italien.

Für die Entwicklung von Bayerns Ausfuhren in diesem Jahr ist die vbw optimistisch. „Unser vbw Exportprognose-Index geht für 2018 von einem Ausfuhrplus von viereinhalb Prozent aus“, sagt Brossardt – vorausgesetzt es kommt nicht zu einem verschärften Handelskonflikt mit den USA. Der vbw Haupt-
geschäftsführer betont deshalb: „Bayern lebt von seiner Exportstärke. Strafzölle und Handelsbeschrän-
kungen sind ein Schlag gegen den freien Welthandel, bergen die Gefahr einer Spirale des Protektionismus und schaden damit letztlich allen. Prämisse der Politik muss deshalb ein Erhalt und Ausbau des freien Welthandels sein.“


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Dirk Strittmatter

Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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