Letzte Aktualisierung: 31. März 2017

Pressemitteilung

vbw erfreut über bayerisches Wirtschaftswachstum 2016 / Brossardt: „Wachstum vor allem der starken Industrie zu verdanken“

31.03.2017 - München

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. zeigt sich erfreut über das gesamtwirtschaftliche Wachstum in Bayern im Jahr 2016 von 2,1 Prozent. „Das Wachstum des bayerischen Brutto-Inlands-
produkts (BIP) lag 2016 mit einem Plus von 2,1 Prozent erneut über dem bundesweiten von 1,9 Prozent. Das haben wir vor allem unserer starken Industrie zu verdanken. Die industrielle Wertschöpfung stieg im Freistaat um drei Prozent und damit stärker als im Bundesschnitt von 1,9 Prozent. Bayern liegt damit auch vor anderen deutschen Ländern mit wichtiger Industrie, wie etwa Baden-Württemberg“, erklärt vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Besonders stark profitierten die Industrieunternehmen vom Export. Brossardt: „Der Anteil des Auslands-
umsatzes am Gesamtumsatz lag in Bayern 2016 bei 54 Prozent und in Deutschland bei knapp 50 Prozent.“

Im Bau-Bereich war das Wachstum in Bayern ebenfalls überdurchschnittlich: Der Freistaat legte hier um 3,6 Prozent zu und lag damit über dem Bundesschnitt von +2,8 Prozent. Gleiches gilt für die Land- und Forstwirtschaft (+2,6 Prozent in Bayern gegenüber +0,3 Prozent im Bund).

Für 2017 prognostiziert die vbw ein BIP-Wachstum von 1,7 Prozent. „Ein Grund für diese Einschätzung
ist, dass Bayern 2017 drei Arbeitstage weniger hat als 2016. Jeder zusätzliche freie Tag kostet
0,1 Prozentpunkte BIP-Wachstum. Das sind in Bayern jeweils rund 550 Millionen Euro. Weitere Aspekte sind die zunehmenden außenwirtschaftlichen Risiken, etwa durch den Brexit, sowie die ungelösten geopolitischen Krisen, die unsere stark exportorientierten Unternehmen belasten. Hinzu kommt die Investitionszurückhaltung im Inland“, so Brossardt.

Der vbw Hauptgeschäftsführer mahnt deshalb bei der Bundespolitik einen wirtschaftsfreundlicheren Kurs an: „Damit unsere Unternehmen auf den Weltmärkten weiterhin erfolgreich sein können, müssen die Rahmenbedingungen in der Heimat stimmen. Die Firmen brauchen mehr Freiheit und Flexibilität.“


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Dirk Strittmatter

Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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