Letzte Aktualisierung: 21. November 2016

Pressemitteilung

vbw diskutiert Herausforderungen der bayerischen Bildungspolitik / Brossardt: „Digitalisierung in der Bildung vorantreiben“

21.11.2016 - München

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. hat auf ihrem Kongress „Vorsprung Bayern: Bildungspolitik in Bayern auf dem Prüfstand“ mit Politikern der im Bayerischen Landtag vertretenen Parteien aktuelle bildungspolitische Fragen diskutiert. Im Mittelpunkt standen dabei die Herausforderungen in den Bereichen Vorschule, Schule, Hochschule sowie betriebliche Aus- und Weiterbildung. vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt erklärte anlässlich der Veranstaltung: „Das bayerische Bildungssystem nimmt im nationalen Vergleich einen Spitzenplatz ein. Jetzt geht es darum, es weiter zu stärken. Ein leistungsstarkes Bildungssystem ist von zentraler Bedeutung, um den Wirtschaftsstandort Bayern dauerhaft wettbewerbsfähig zu halten. Nur mit einer ausreichend großen Zahl gut ausgebildeter Schul- und Hochschulabgänger und dual Qualifizierter können die Unternehmen ihren Fachkräftebedarf langfristig sichern und Innovationen schaffen.“

Besonderen Handlungsbedarf sieht die vbw darin, die Digitalisierung in allen Bildungsbereichen voranzutreiben. Brossardt: „Digitale Technologien müssen im gesamten Bildungsbereich als selbstverständliche methodische Werkzeuge zur Verfügung stehen und auch eingesetzt werden.“ Des Weiteren setzt die vbw auf eine aktiv gestaltete, talentorientierte Berufs- und Studienorientierung, die Schülerinnen und Schüler rechtzeitig und kontinuierlich unterstützt. Hierfür sollte es in jeder Schule ein Gesamtkonzept zur Berufsorientierung geben. In der Diskussion um die Zukunft des Gymnasiums in Bayern fordert die vbw eine qualitative Stärkung dieser Schulart auf Basis des G8 anstatt einer, wie auch immer gearteten, Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium. Außerdem wies Brossardt darauf hin: „Von den derzeit knapp 227.000 arbeitslos gemeldeten jungen Menschen in Deutschland weisen knapp 155.000 beziehungsweise 68 Prozent keine abgeschlossene Berufsausbildung auf. Die Studienabbruchquote liegt weiterhin bei mindestens rund 28 Prozent. Diese Zahlen sind zu hoch. Hier müssen wir gemeinsam ansetzen und versuchen, alles dafür zu tun, Risikogruppen stärker in den Blick zu nehmen.“


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Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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