Letzte Aktualisierung: 20. Februar 2017

Pressemitteilung

vbw diskutiert über Ausbau der bayerisch-iranischen Wirtschaftsbeziehungen / Gaffal: „Erste Erfolge sind Ansporn für nachhaltige Initiativen“

20.02.2017 - München

Bei einem heutigen Treffen zwischen Dr. Mohammad Javad Zarif, Außenminister des Irans, und der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., unterstrich vbw Präsident Alfred Gaffal, dass sich die vbw nachhaltig für den Ausbau der bayerisch-iranischen Wirtschaftsbeziehungen einsetzen wird. Gemeinsam mit rund 40 Unternehmensvertretern diskutierten Gaffal und Zarif die aktuellen Chan­cen und Herausforderungen der Wirtschaftsbeziehungen beider Länder.

vbw Präsident Gaffal erklärte: „Bayern hat im Jahr 2016 von Januar bis einschließlich November Waren im Wert von über 243 Millionen Euro in den Iran exportiert. Das ist ein Anstieg gegenüber dem Vorjahres-
zeitraum von über 33 Prozent. Im Gesamtjahr 2016 dürften die Ausfuhren bei über 270 Millionen Euro liegen. Damit haben wir das höchste Niveau seit 2011 erreicht. Wir erwarten einen weiteren stetigen Zuwachs. Seit der Eröffnung unserer Repräsentanz der Bayerischen Wirtschaft in Teheran im Herbst 2015 haben wir zahlreiche bayerische Unternehmen über das Marktpotential des Irans informiert. Die vbw hat sich als wichtiger Türöffner für Unternehmen aus Bayern erwiesen. Eine Reihe unserer Unternehmen sind mittlerweile erfolgreich im Iran tätig. Dabei handelt es sich nicht nur um große Unternehmen, sondern auch um erfolgreiche Mittelständler aus den Bereichen Logistik, Elektronik, Maschinenbau, Textilwirtschaft, Heiz- und Klimatechnik sowie Solartechnik. Zur Aufbruchstimmung trägt bei, dass die Lufthansa wieder nonstop zwischen München und Teheran fliegt und natürlich der künftige Erfolg der staatlichen Hermes-Bürgschaften.“

Besorgnis äußerte Gaffal angesichts des weltpolitischen Klimas: „Die aktuelle Verschärfung des Tons zwischen den USA und Iran führt zu Unsicherheit. Umso wichtiger ist es, die bayerisch-iranischen Kontakte weiterhin intensiv zu pflegen. Wir sind überzeugt: Dialog und wirtschaftlicher Austausch sind die Voraussetzung für Wohlstand und Beschäftigung. Um dieses wirtschaftliche Potential zu heben, arbeiten wir eng zusammen mit der Teheran-Kammer als Organisation der Privatwirtschaft und der staatlichen Investitionsbehörde IDRO.“


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