Letzte Aktualisierung: 07. Februar 2017

Pressemitteilung

vbw betont großes CSR-Engagement bayerischer und mittelfränkischer Unternehmen / Brossardt: „Setzen weiter auf Freiwilligkeit“

07.02.2017 - Nürnberg

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. hat bei einer Veranstaltung mit Bayerns Arbeitsstaatssekretär Johannes Hintersberger sowie Vertretern der mittelfränkischen Wirtschaft auf das vielfältige Engagement heimischer Unternehmen im Bereich Corporate Social Responsibility (CSR) hingewiesen. Zugleich warnte die vbw vor zunehmender Regulierung in diesem Bereich. „Dass viele Unternehmen über ihr Kerngeschäft hinaus freiwillig gesellschaftliche Verantwortung übernehmen, hat in Bayern und Mittelfranken Tradition“, erklärte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt im Vorfeld der Veranstaltung. „Dieses Engagement zeigen wir seit 2011 auf unserer Internetplattform www.wirtschaft-weiss-blau.de. Mittlerweile präsentieren mehr als 2.700 bayerische Unternehmen unterschiedlichster Größe ihre vielfältigen CSR-Aktivitäten auf dem Portal, darunter mehr als 360 aus Mittelfranken.“

Die vbw lehnt neue gesetzliche Regelungen im Bereich CSR entschieden ab. „Mit der Berichtspflicht für große Unternehmen über ihre CSR-Aktivitäten kommt es bereits zu erheblichen Belastungen für die Wirtschaft, weitere Vorgaben müssen verhindert werden“, betonte Brossardt. „Der Trend, dass sich die Politik immer mehr in CSR einmischt, muss dringend gestoppt werden. Gesellschaftliches Engagement lässt sich weder per Gesetz verordnen noch in ein einheitliches Schema pressen. Vielmehr braucht CSR Freiwilligkeit.“ An die Politik appellierte der vbw Hauptgeschäftsführer, Unternehmen im Be­reich CSR zu unterstützen und das Engagement nicht durch immer weitreichendere Vor­gaben zur Erfüllung eines Pflichtenhefts zu degradieren.

Bayerns Arbeitsstaatssekretär Johannes Hintersberger sagte: „Ökonomischer Erfolg und verantwortungsvolles Handeln sind zwei Seiten einer Medaille. Denn soziale Verantwortung ist selbst ein Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg. Deshalb zieht die Bayerische Staatsregierung auch weiterhin mit der Wirtschaft an einem Strang – beim Ausbau von Corporate Social Responsibility genauso wie im Kampf gegen die Bürokratie. Wir unterstützen die Unternehmen in sozial verantwortungsbewusster Unternehmernehführung. So ermöglichen wir beispielsweise gemeinsam mit der Arbeitsverwaltung mit dem Programm LASSE (Langzeitarbeitslose Schwerbehinderte Schnell Eingliedern), langzeitarbeitslosen Menschen mit Behinderung den Weg zurück ins Berufsleben. Mit dem Familienpakt Bayern stärken wir die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Auch die zentrale Aufgabe der nächsten Jahre, die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt, packen wir gemeinsam mit der bayerischen Wirtschaft an.“

Paul Habbel, Geschäftsführer der Gutmann Aluminium Draht GmbH, betonte: „Mit unserem CSR-Engagement zeigen wir Wege für mehr Selbstverantwortung in unserer ländlichen Region auf. Ziel ist es, dazu beizutragen, dass sowohl im privaten, gesellschaftlichen als auch beruflichen Bereich viele sinnstiftende Gemeinschaften und Vorhaben entstehen beziehungsweise umgesetzt werden können. Die Arbeit des von uns mitinitiierten Aktionskreises konzentriert sich zurzeit auf Bildungsthemen, Förderung einer werteorientierten Persönlichkeitsentwicklung, Schaffung von Teilhabeplattformen auf Augenhöhe und Förderung der Chancengleichheit (zum Beispiel bei Jugendlichen) sowie Entwicklung von zukunftsfähigen Führungs- und Unternehmenskulturen. Außerdem möchten wir unsere Erfahrungen in diesem Bereich an andere Unternehmen weitergeben.“

Weitere Informationen zu den CSR-Aktivitäten der Gutmann Aluminium Draht GmbH sowie zum Engagement der weiteren über 2.700 Unternehmen in Bayern finden Sie unter: www.wirtschaft-weiss-blau.de.


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Dirk Strittmatter

Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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