Letzte Aktualisierung: 19. September 2016

Pressemitteilung

vbw betont Aufgaben der EU: Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand / Brossardt: „Bayerns Industrie stärkt Europa“

16.09.2016 - München

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. hat im Rahmen ihres Kongresses zur Lage der EU auf den Handlungsbedarf im Angesicht aktueller Herausforderungen hingewiesen. „Bayerns Industrie stärkt Europa. Zugleich braucht Bayern als Industriestandort und Exportland ein Europa, das erfolgreich, kräftig und handlungsfähig ist. Die EU muss ihre wichtigsten Aufgaben im Blick behalten: Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand für ihre Mitglieder“, erklärte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. „Sichere Außengrenzen und die Bewahrung des Schengenraums müssen ebenso wie eine rasche Beendigung der Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Brexit und eine Fortsetzung des Spar- und Reformkurses zu den Maximen heutiger EU-Politik zählen. Die EU darf nicht durch Stillstand oder Überregulierung gefährdet werden.“

Brossardt betonte: „Die europäische Staatengemeinschaft befindet sich in schwerem Fahrwasser. Zur Schuldenkrise im Euroraum kommen nicht minder große Herausforderungen wie die Flüchtlingskrise, das Brexit-Votum und generelle Europaskepsis bei den Bürgern. Für die Bewältigung der Problemfelder müssen die Union, ihre Mitglieder und insbesondere die Europäische Kommission die notwendige Energie aufbringen. Die EU braucht nun grundlegende Reformen. Ein weiter so darf es nicht geben. Wir brauchen ein besseres Europa, das sich auf seine Stärken besinnt und das Vertrauen von Bürgern und Wirtschaft zurückgewinnt.“

In regelmäßigen Abständen beleuchtet die vbw die wirtschaftlichen und politischen Perspektiven in der EU und diskutiert mit Vertretern der europäischen Schwesterverbände die Implikationen für die Unternehmen in den jeweiligen Ländern. Brossardt: „Angesichts der zahlreichen Herausforderungen muss die gegenseitige Bedeutung der EU und Bayerns füreinander erneut unterstrichen werden. Im letzten Jahr gingen 55 Prozent aller bayerischen Exporte in die EU. Sieben der zehn größten Exportmärkte Bayerns sind EU-Staaten. Zugleich stammen 60 Prozent unserer Importe aus der EU. Allein die Vorleistungsimporte der deutschen Industrie sorgen in anderen EU-Staaten für rund 3,5 Millionen Arbeitsplätze.“


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