Letzte Aktualisierung: 02. Dezember 2016

Pressemitteilung

vbw begrüßt schnelle Bundestagseinigung über Ausbaugesetze / Brossardt: „Ausbau muss sich konsequent am Bedarf orientieren“

02.12.2016 - München

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. begrüßt den heutigen Beschluss des Bundestags über die Ausbau­gesetze zur Umsetzung des Bundesverkehrswegeplans 2030. „Deutschland und vor allem Bayern haben traditionell eine leistungsfähige Infrastruktur, aber in den letzten Jahren wurde zu wenig in diesem Bereich investiert. Viele Verkehrswege sind reparaturbedürftig und in Spitzenzeiten überlastet. In den nächsten Jahren ist zudem ein steter Anstieg im Güter- und Personenverkehr zu erwarten. Um Wachstum und Beschäftigung zu sichern, brauchen wir ein zukunftsfähiges Gesamtverkehrssystem. Der neue Bundesverkehrswegeplan ist eine gute Grundlage, um unser Verkehrswegenetz im Herzen Europas nachhaltig zu stärken. Mit den Ausbaugesetzen kann jetzt die Umsetzung der dringenden Projekte angegangen werden“, betont vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Positiv bewertet Brossardt, dass der Bundesverkehrswegeplan dem Prinzip „Erhalt vor Neubau“ folgt und Projekte zur Beseitigung von Engpässen klar priorisiert. „Der Ausbau unserer Straßen, Schienen und Wasserwege muss sich konsequent am vorhersehbaren Bedarf orientieren. Wichtig ist dabei, regionale Unterschiede beim künftigen Verkehrsaufkommen, der Entwicklung der Bevölkerungsstruktur und der Relevanz der Verkehrsträger für Warentransport und Mobilität zu erkennen und zu berücksichtigen“, so Brossardt.

Ein dringendes Anliegen aus bayerischer Sicht ist es, die Fernverkehrsströme auf den Straßen zu entzerren. Brossardt: „Die stark belasteten Nord-Süd-Auto­bahnen müssen durch den Ausbau der Bundesstraßen B15, B20 und B85 als leistungsfähige Querverbindungen zwischen den Ost-West-Autobahnen A94, A92 und A3 bis zur A6 entlastet werden.“

Im Schienenverkehr soll die Umsetzung des Bundesverkehrswegeplans eine bessere Verknüpfung mit internationalen Verkehrsachsen wie Paris – Wien – Bratislava erreichen und den südbayerischen Raum und München enger mit den dynamischen Ländern Osteuropas verbinden. Brossardt: „Wesentliche Bedeutung für den Freistaat hat außerdem eine bessere Anbindung des bayerischen Chemiedreiecks um Burghausen an das europäische Schienennetz.“


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