Letzte Aktualisierung: 28. Dezember 2017

Pressemitteilung

vbw begrüßt Kompromiss bei Neuregelung des Mutterschutzrechts / Brossardt: „Praktikable Lösungen statt bürokratischer Überlastung“

28.12.2017 - München

Zum 01. Januar 2018 tritt das geänderte Mutterschutzgesetz in Kraft. Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. betrachtet die gefundene Lösung als akzeptabel. „Die bestehenden Vorschriften zum Schutz von werdenden oder stillenden Müttern am Arbeitsplatz sind seit Jahrzehnten bewährt und ausreichend. Ein Reformbedarf war im Grunde nicht gegeben. Es ist aber ein gutes Signal, dass am Ende des parlamentarischen Verfahrens ein tragfähiger Kompromiss steht – zwischen dem Interesse von Schwangeren und Stillenden an einer ungefährdeten Weiterbeschäftigung und dem der Unternehmen an einem möglichst unbürokratischen Verfahren“, erklärt vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Brossardt betont: „Die Verhinderung der konkreten Gefährdungsbeurteilung ist eine erhebliche bürokratische Erleichterung.“ Am Beginn des Neuregelungsverfahrens hatte die Verpflichtung für Arbeitgeber im Raum gestanden, für jeden Arbeitsplatz eine anlassunabhängige Gefährdungs-
beurteilung
vornehmen – unabhängig davon, wer dort arbeitet und ob eine Mitarbeiterin schwanger ist. Verblieben ist die Vorgabe, die in der abstrakten Gefährdungsbeurteilung als erforderlich festgelegten Maßnahmen zu ergreifen und der werdenden Mutter ein Gespräch anzubieten. „Die Bedürfnisse von Schwangeren und Stillenden können im Dialog mit dem Arbeitgeber in konkrete Maßnahmen umgesetzt werden. Das ist eine praktikable Lösung“, so Brossardt.

Der vbw Hauptgeschäftsführer stellt klar: „Die künftige Bundesregierung muss insgesamt das Ziel des Bürokratieabbausernst nehmen und aufhören, die Unternehmen in Deutschland mit Vorgaben und Vorschriften zu belasten.“


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Dr. Markus Meyer

Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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Markus Meyer
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