Letzte Aktualisierung: 03. April 2013

Pressemitteilung

vbw bedauert die Abschaffung der Studienbeiträge

25.02.2013 - München

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. bedauert die geplante Abschaffung der Studienbeiträge, begrüßt aber die Vollkompensation und den ganzheitlichen Charakter des Bildungsfinanzierungsgesetzes. vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt: „Wir sind zwar davon überzeugt, dass die Abschaffung der Studienbeiträge nicht richtig ist, doch ist die finanzielle Entlastung anderer Bildungsbereiche konsequent und längst notwendig.“

Brossardt weiter: „Die Entscheidung, die Studienbeiträge durch Staatsmittel vollkommen zu kompensieren, ist richtig. Damit bleibt die Qualität der Lehre erhalten und die Hochschulen haben die notwendige Planungssicherheit. Um dies künftig gewährleisten zu können, muss die Finanzierung an die Entwicklung der Studierendenzahlen angepasst werden. Mittelfristig sind wir davon überzeugt, dass die Hochschulen wieder über Studienbeiträge finanziert werden.“

Die vbw begrüßt im Rahmen des Bildungsfinanzierungsgesetzes die Entlastung im frühkindlichen Bereich. Brossardt: „Die Kostenhalbierung für das zweite Kindergartenjahr, ist ein gutes Signal. Gerade in der frühkindlichen Förderung wird die Grundlage für die spätere Entwicklung der Kinder gelegt."

Auch die Förderung der beruflichen Bildung im ausgehandelten Kompromiss zu verbessern, ist aus Sicht der vbw richtig. Brossardt: „Wir halten die Bezuschussung zum Meisterkurs in Höhe von 1.000 Euro für eine gute Entscheidung. Auch der Wegfall des Schulgeldes bei der Altenpflegeausbildung, der Kinderpflegeausbildung und der Fachakademie für Erzieher ist folgerichtig und längst überfällig, gerade vor dem Hintergrund des Fachkräftebedarfs im Bereich Pflege und Kinderbetreuung.“


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