Letzte Aktualisierung: 01. Februar 2018

Pressemitteilung

vbw appelliert an das Land Tirol: Lösung am Verhandlungstisch suchen / Brossardt: „Maßnahmen gegen Lkw-Transit schaden bayerischer Wirtschaft“

01.02.2018 - München

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. appelliert vor dem Brenner-Gipfel unter Beteiligung der betroffenen Anrainerstaaten und Regionen am 05. Februar 2018 an das Land Tirol, eine Lösung am Verhandlungstisch zu suchen, anstatt durch regulative Eingriffe in den Straßengüterverkehr den europäi-
schen Warenaustausch zu behindern.

„Die zuletzt mehrfach eingesetzten Maßnahmen gegen den Lkw-Transit – insbesondere die Blockabferti-
gungen – sind unverhältnismäßig. Sie schaden insbesondere der bayerischen Wirtschaft, aber auch dem kontinentalen Warenverkehr insgesamt. Die politischen Vertreter müssen auf Grundlage reeller Zahlen über den Transitverkehr einen Ausgleich der Interessen von Wirtschaft, Umwelt und Bevölkerung aller betei-
ligten Anrainerstaaten
finden. Einseitige Maßnahmen zu Lasten einzelner Regionen oder Wirtschaftszwei-
ge sind angesichts des guten nachbarschaftlichen Verhältnisses unter den Alpenländern nicht zielführend“, so vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Eine Korridormaut zwischen München und Verona, wie sie vom Land Tirol ins Spiel gebracht wurde, lehnt die vbw kategorisch ab. Brossardt dazu: „Zusätzliche Transitkosten würden den Straßengüterverkehr noch stärker belasten, vor allem, solange es alternativ keine ausreichenden Transportkapazitäten auf der Schiene gibt. Fahrverbote oder eine höhere Gebührenlast sind keine akzeptable Lösung. Das Ziel des Brenner-Gipfels muss eine nachhaltige Konsenslösung sein, die nicht auf Kosten der heimischen Wirt-
schaft geht.“


Drucken
Ansprechpartner
Ansprechpartner

Dr. Markus Meyer

Arbeitsmarktpolitik, Arbeitslosenversicherung, Grundsicherung, Fachkräftesicherung

+49 (0)89-551 78-214
Markus Meyer
Content Sharing
Bitte loggen Sie sich ein, um den Einbettungs-Code für diese Seite zu erhalten.
nach oben