Letzte Aktualisierung: 07. Februar 2018

Pressemitteilung

vbw: Vertrauen der Bevölkerung in den Umgang mit ihren Daten stärken / Brossardt: „Brauchen praxisgerechten und anwenderfreundlichen Datenschutz“

07.02.2018 - München

Der Schutz personenbezogener Daten gehört zu den zentralen Herausforderungen in der digitalen Transformation. Zum einen, um das Vertrauen der Nutzer zu stärken – zum anderen, weil die Gesetzeslage entsprechende Vorkehrungen verlangt.

Einer repräsentativen Umfrage der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und der bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbände bayme vbm zufolge hat die Bevölkerung im Allgemeinen wenig Vertrauen darauf, dass die persönlichen Daten im Internet nicht unbefugt weiter-
gegeben werden. 15 Prozent halten den Schutz ihrer persönlichen Daten im Internet vor unbefugter Weitergabe für „völlig unsicher“, 65 Prozent für „eher unsicher“. Insgesamt 16 Prozent bezeichnen ihn als „sicher“ oder „sehr sicher“. Gefragt nach den unterschiedlichen Akteuren, genießen Krankenkassen und Ärzte das höchste Vertrauen. Nachholbedarf haben Staat und Behörden: Lediglich 26 Prozent haben bei ihnen großes oder sehr großes Vertrauen in den Datenschutz, 46 Prozent haben hier „weniger großes Vertrauen“, 25 Prozent keines. Bei Wirtschaftsunternehmen allgemein halten 41 Prozent ihre Daten für geschützt, 31 Prozent haben kein Vertrauen, 25 Prozent ein „weniger großes Vertrauen“. „Hier muss mit vertrauensbildenden Maßnahmen aktiv gegengesteuert werden“, fordert bayme vbm vbw Haupt-
geschäftsführer Bertram Brossardt. Die Umfrage wurde von der GMS Dr. Jung GmbH im Auftrag der bayerischen Arbeitgeberverbände unter mehr als 2.000 Menschen im ganzen Bundesgebiet durchgeführt.

Generell gelten in Deutschland und Europa ein hohes Datenschutzniveau und große Transparenz, was mit Nutzerdaten geschieht. „Aus Sicht der Unternehmen stellt der Datenschutz aber teilweise ein gravierendes Hemmnis für ihre Geschäftstätigkeit dar – gerade bei neuen datengetriebenen Anwendungen. Wir brauchen einen praxisgerechten und anwenderfreundlichen Datenschutz, der den Innovationsstandort Deutschland und Bayern nicht gefährdet, sondern voranbringt“, sagt Brossardt. Unerlässlich ist, dass sich Firmen über die konkreten Möglichkeiten und Grenzen gerade im Hinblick auf die Neuregelungen durch die EU-Datenschutzgrundverordnung informieren. Die Verbände unterstützen ihre Mitglieder dabei umfassend.


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Dirk Strittmatter

Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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