Letzte Aktualisierung: 21. September 2016

Pressemitteilung

vbw Veranstaltung gibt Einblicke in die Praxis bei der Integration von Asylbewerbern in Ausbildung und Arbeit Brossardt: „Bereits 30.000 Flüchtlinge in Bayern in Unternehmen integriert“

21.09.2016 - München

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. hat bei der Informationsveranstaltung „Chancen und Möglichkeiten der beruflichen Integration für Menschen mit Fluchthintergrund“ ihr umfassendes Engagement vorgestellt. Zudem berichteten Vertreter der Unternehmen KAESER KOMPRESSOREN SE, WAREMA Renkhoff SE und Procter & Gamble Manufacturing GmbH über die Umsetzung der Integrationsprojekte in den Betrieben.

Anlässlich der Veranstaltung erklärte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt: „Die vbw hat bereits im Oktober 2015 zusammen mit der Bayerischen Staatsregierung, der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit und den beiden Kammern die Vereinbarung ,Integration durch Ausbildung und Arbeit‘ unterzeichnet. Bis Ende 2016 wollten wir mit unseren Partnern 20.000 Flüchtlingen einen Ausbildungs-, oder Praktikumsplatz oder eine Beschäftigung anbieten. Dieses Ziel haben wir mit aktuell 30.000 Integrationen bereits deutlich übertroffen.“ Im Rahmen der Initiative hat die vbw mit ihren Partnern ein Maßnahmenpaket mit zwölf Einzelprojekten gestartet. Finanziell engagiert sie sich mit 6,7 Millionen Euro.

Bei den Projekten setzt die vbw besonders auf Sprachförderung und die Überprüfung von Kompetenzen und Qualifikationen von Asylbewerbern. Brossardt hob Projekte hervor, die speziell darauf ausgelegt sind, Unternehmen bei der Integration zu unterstützen: „Auf dem ServicePortal IdA haben wir alle Informationen zu rechtlichen Fragen der Beschäftigung zusammengestellt.
Der M+E Berufseignungstest misst die Ausbildungsreife von Flüchtlingen in englischer Sprache. Auf der Praktikumsplattform IdA Sprungbrett können Unternehmen Praktikumsplätze für Flüchtlinge einstellen. Die IdA Ausbilderqualifikation ist eine Workshop-Reihe für Firmen-mitarbeiter, die im Umgang mit Asylbewerbern im Unternehmen geschult werden. Besonders lobend hob der Hauptgeschäftsführer die Arbeit der IdA-Navigatoren hervor: „Die Navigatoren leisten einen enorm wichtigen Beitrag. Sie sind vor Ort Ansprechpartner für Unternehmen, Flüchtlinge und Kooperationspartner bei allen Fragen rund um die Integration in Ausbildung und Arbeit. Sie stellen den ersten Kontakt zwischen den Unternehmen und Asylbewerbern her. Außerdem beraten und informieren sie die Betriebe über alle laufenden IdA-Projekte und mögliche Unterstützungsleistungen.“


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Eva Schirmbeck

Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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