Letzte Aktualisierung: 30. September 2016

Pressemitteilung

vbw: Unternehmen brauchen bessere Rahmenbedingungen / Von der Leyen: „Wettbewerbsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandorts sinkt“

30.09.2016 - München/Oberjoch

Anlässlich ihrer diesjährigen Vorstandssitzung forderten die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. sowie die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm in Schwaben eine wirtschaftsfreundlichere Politik und bessere Rahmenbedingungen für Unternehmen. „Die wirtschaftliche Lage in Deutschland, im Freistaat und in Schwaben ist gut: Ein solides Wirtschaftswachstum trotz schwächelnder Weltwirtschaft, ein hoher Beschäftigungsstand und stetig ansteigende Realeinkommen sind eindeutige Indizien dafür“, erklärte Philipp Erwein Prinz von der Leyen, Vorsitzender der vbw Bezirksgruppe Schwaben. „Nur ausruhen dürfen wir uns darauf nicht. Die Wettbewerbsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandorts sinkt seit Jahren. Es herrscht große Unsicherheit aufgrund anhaltender geopolitischer Krisen. Unser Land steht vor großen strukturellen Aufgaben. Der demografische Wandel, die Globalisierung und die Digitalisierung verändern unser Leben und Arbeiten.“

Gemeinsam mit Gastredner Thomas Kreuzer, CSU-Fraktionsvorsitzender im Bayerischen Landtag, diskutierten die Sitzungsteilnehmer über die konjunkturelle Lage der schwäbischen Wirtschaft und die Herausforderungen für Unternehmen. Von der Leyen kritisierte: „Neben den Arbeitskosten sind die Stromkosten in Deutschland zu einem echten Standortnachteil geworden. Wettbewerbsfähige Strompreise sind für den Industriestandort Bayern ebenso unerlässlich wie eine hohe Versorgungssicherheit.“ Dringender Handlungsbedarf besteht laut von der Leyen auch in der Steuerpolitik: „Die hohe Steuerlast in Deutschland engt den unternehmerischen Mittelstand und die Arbeitnehmer immens ein. Und sie benachteiligt unsere Unternehmen im internationalen Wettbewerb.“

Im Hinblick auf die Bewältigung des letztjährigen Flüchtlingsansturms berichtete von der Leyen: „Die Verbände haben sich frühzeitig mit konkreten Projekten engagiert. Sie leisten seit der ersten Stunde ihren Beitrag zur Integration. Im Rahmen der Initiative ‚IdA – Integration durch Ausbildung und Arbeit‘ konnten bayernweit bisher über 39.000 Flüchtlinge in Praktika, Ausbildung und Arbeit integriert werden.“


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