Letzte Aktualisierung: 30. September 2019

Pressemitteilung

vbw: Umsetzung des geplanten Übertragungsnetzausbaus dringend notwendig / Brossardt: „Versorgungssicherung und international wettbewerbsfähige Strompreise entscheidend“

30.09.2019 - München

Im Vorfeld des heutigen bayerischen Energiegipfels 2019 betont die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., dass die Gewährleistung der Versorgungssicherheit mindestens auf heutigem Niveau und international wettbewerbsfähige Strompreise für die Zukunft des bayerischen Wirtschaftsstandorts entscheidend sind. „Im neuen Bayerischen Energiekonzept müssen alle drei Seiten des energiepolitischen Zieldreiecks – Bezahlbarkeit, Versorgungssicherheit und Umweltverträglichkeit – angemessen berücksichtigt werden. Dies gilt besonders vor dem Hintergrund der aktuellen klimapolitischen Diskussion“, so vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Angesichts außenpolitischer Spannungen und einer sich weiter abkühlenden Konjunktur ist die bayerische Wirtschaft, insbesondere die energieintensive Industrie, weitaus anfälliger für höhere Strompreise. „Ein international wettbewerbsfähiger Strompreis ist der beste Schutz vor ‚Carbon Leakage‘, also davor, dass Unternehmen aufgrund der mit Klimamaßnahmen verbundenen Kosten Produktion, Arbeitsplätze und Know-How in andere Länder mit weniger strengen Emissionsauflagen verlagern und dann dort höhere Emissionen entstehen. Bayerische und deutsche Unternehmen zahlen europaweit bereits mit die höchsten Strompreise. Seit dem Jahr 2000 musste unsere Industrie fast eine Verdreifachung des Strompreises hinnehmen. Dies behindert auch den Klimaschutz“, so Brossardt.

Die vbw begrüßt, dass in der aufwendigen Arbeitsgruppen-Phase des Energiegipfels die Teilnehmer mit großer Mehrheit die Umsetzung des geplanten Übertragungsnetzausbaus für notwendig erachtet haben. „Wir gehen davon aus, dass dieses klare Votum bei der Konzeption des überarbeiteten bayerischen Energieprogramms entsprechend berücksichtigt wird", so Brossardt.

Die vbw war in allen vier Arbeitsgruppen des Energiegipfels aktiv beteiligt.


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