Letzte Aktualisierung: 11. Oktober 2018

Pressemitteilung

vbw: Umsetzung der EU-CO2-Reduzierung unrealistisch / Brossardt: „Einseitige Belastung der europäischen Automobilindustrie“

11.10.2018 - München

Die vbw – Vereinigung der bayerischen Wirtschaft e. V. sieht die Entscheidung des EU-Umweltministerrats, den CO2-Ausstoß der Neuwagenflotte in der EU bis 2030 um 35 Prozent senken zu wollen, kritisch. „Mit dieser Zielvorgabe wird die Chance vertan, die CO2-Regulierung für die Zeit nach 2021 wirtschaftlich und technisch realistisch zu gestalten. Diese Zahlen sind in dem vorgegebenen Zeitfenster nicht zu erreichen. Es gibt in keinem Teil der Welt vergleichbare Ziele. Das führt dazu, dass wir die europäische Automobilindustrie im internationalen Wettbewerb stärker belasten als ihre Wettbewerber. Mit einem überambitionierten Ziel werden der Industriestandort geschwächt und damit auch Arbeitsplätze aufs Spiel gesetzt“, so vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. Die Wirtschaft setzt darauf, die Zielvorgabe im Trilog-Verfahren wieder abzusenken. Die vbw verweist darauf, dass bereits der Kommissionsvorschlag mit seiner Reduktion um 30 Prozent die Industrie herausfordert.


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Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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