Letzte Aktualisierung: 16. Dezember 2016

Pressemitteilung

vbw Studie: Vier Fünftel der oberpfälzischen Unternehmen würden sich wieder am Standort ansiedeln / Brossardt: „Positive Standortbewertung Tag für Tag erarbeiten“

16.12.2016 - Regensburg

Der Großteil der oberpfälzischen Unternehmen bewertet die Standortqualität der Region positiv und würde sich wieder in diesem Regierungsbezirk ansiedeln. Das ist ein zentrales Ergebnis der Studie „Standort Bayern – Unternehmerperspektiven 2016“ der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V., für die 140 Firmenvertreter in der Region befragt wurden. „Bayern und die Oberpfalz verfügen im nationalen wie im internationalen Vergleich über eine sehr gute Standortqualität, die es zu halten und weiter auszubauen gilt“, erklärt vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

„Die Standortloyalität in der Oberpfalz erreicht mit 80,6 Punkten einen guten Wert. Die allgemeine Standortqualität in der Oberpfalz liegt bei 71,1 Punkten und damit nahezu im bayerischen Durchschnitt von 71,4 Punkten“, so Brossardt. Die Oberpfalz verfügt über die höchste Industriedichte unter allen bayerischen Regierungsbezirken. Fast jeder zweite Industriebeschäftigte arbeitet für ein Zulieferunternehmen. Die Oberpfalz nimmt damit eine wichtige Rolle innerhalb der Wertschöpfungskette ein und ist zudem sehr dynamisch. 47,9 Prozent der oberpfälzischen Unternehmen sind in internationale Wertschöpfungsketten eingebunden, bayernweit sind es 54 Prozent.

Unter anderem wegen der hohen Industriedichte ist die Verfügbarkeit von Fachkräften in der Oberpfalz angespannt. Die Unternehmen der Region bewerten diesen Faktor mit der Schulnote 3,6 und damit schlechter als die bayerischen Firmen insgesamt.

Im Bereich Infrastruktur ist der Wunsch der Unternehmen in der ländlich geprägten Oberpfalz nach mehr Investitionen in die Straßen- und Schienenverkehrsinfrastruktur unter allen Regierungsbezirken am höchsten. Großen Handlungsbedarf gibt es laut der vbw Befragung auch beim Breitbandausbau als Grundlage für E-Government sowie bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

„Die positive Standortbewertung muss Tag für Tag neu erarbeitet werden, insbesondere auch durch den Staat, der die richtigen Rahmenbedingungen für erfolgreiches Wirtschaften schaffen muss“, so Brossardt.


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