Letzte Aktualisierung: 16. Dezember 2016

Pressemitteilung

vbw Studie: Mehr als vier Fünftel der mittelfränkischen Unternehmen würden sich wieder am Standort ansiedeln / Brossardt: „Positive Standortbewertung Tag für Tag erarbeiten“

16.12.2016 - Nürnberg

Der Großteil der mittelfränkischen Unternehmen bewertet die Standortqualität der Region positiv und würde sich wieder in diesem Regierungsbezirk ansiedeln. Das ist ein zentrales Ergebnis der Studie „Standort Bayern – Unternehmerperspektiven 2016“ der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V., für die 140 Firmenvertreter in der Region befragt wurden. „Bayern und Mittelfranken verfügen im nationalen wie im internationalen Vergleich über eine sehr gute Standortqualität, die es zu halten und weiter auszubauen gilt“, erklärt vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

„Die Standortloyalität in Mittelfranken erreicht mit 86,3 Punkten den dritthöchsten Wert in Bayern. Die allgemeine Standortqualität in Mittelfranken liegt mit 74,1 Punkten über dem bayerischen Durchschnitt von 71,4 Punkten“, so Brossardt. Die Region profitiert von ihrer zentralen Lage in Bayern. Wichtige Branchenschwerpunkte der mittelfränkischen Industrie sind der Maschinenbau und die Elektroindustrie. Die wirtschaftliche Struktur und Nähe zu Ballungszentren haben positive Auswirkungen auf einige Standortbewertungen. So erhält beispielsweise die Wissens- und Bildungsinfrastruktur von den Firmen bayernweit die beste Note (2,2), und auch die Verfügbarkeit von Auszubildenden (Schulnote: 3,2) und Fachkräften (Schulnote: 3,4) wird etwas besser bewertet als in Bayern (Schulnote: 3,4 beziehungsweise 3,5).

Mit den Gebieten rund um den Städteverbund Nürnberg, Fürth, Erlangen und Schwabach besitzt Mittelfranken zudem den zweitwichtigsten Forschungsstandort in Bayern. Die regionalen Unternehmen schätzen diesen Vorteil, wünschen sich aber eine weitere Verbesserung ihres Innovationsumfelds. Trotz guter infrastruktureller Voraussetzungen sehen die Firmen auch hier Handlungsbedarf vor allem mit Blick auf den Straßenverkehr, wohnortnahe Kindertagesstätten und flächendeckende Gesundheitsversorgung.

Die vbw Untersuchung hat zudem ergeben, dass mittelfränkische Firmen mit einem Anteil von 27 Prozent unter den Regierungsbezirken die meisten Lieferungen und Leistungen aus dem Ausland beziehen. Bayernweit sind es durchschnittlich 19 Prozent.

„Die positive Standortbewertung muss Tag für Tag neu erarbeitet werden, insbesondere auch durch den Staat, der die richtigen Rahmenbedingungen für erfolgreiches Wirtschaften schaffen muss“, so Brossardt.


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Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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