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    Letzte Aktualisierung: 10. November 2015

    Pressemitteilung

    vbw Studie: Digitalisierung zeigt Wachstumspotenziale und Auswirkungen auf Produktion, Produkte und Prozesse in der Wirtschaft / Brossardt: „Chancen von Industrie 4.0 für Bayern nutzen“

    10.11.2015 - München

    Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. kann die Prognose des IAB, wonach per Saldo 60.000 Stellen durch die Industrie 4.0 verloren gehen, nicht nachvollziehen. Sie verweist auf die Studie „Industrie 4.0: Wachstumspotenziale und Konsequenzen für Produktion, Produkte und Prozesse“, die die Prognos AG im Auftrag der vbw erstellt hat. Zentrale Ergebnisse der Studie: Die fortschreitende Digitalisierung ist eine vierte industrielle Revolution. Sie verändert ganze Wertschöpfungsketten, sowohl auf der Produkt- als auch auf der Prozessebene. Neue Berufsfelder und Tätigkeitsstrukturen entstehen, die zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten bieten. Bayern und Deutschland haben einen im internationalen Vergleich sehr leistungsfähigen industriellen Kern und befinden sich damit in einer guten Ausgangsposition, die Chancen der Industrie 4.0 zu nutzen.

    „Industrie 4.0 ist gerade für eine reife Volkswirtschaft wie Deutschland ein wichtiger Wachstumsimpuls. Besonders durch die starke Position im Kraftwagen- und Maschinenbau sowie in der Elektrotechnik haben Bayern und Deutschland gute Voraussetzungen, eine Vorreiterrolle im digitalen industriellen Wettbewerb zu übernehmen“, kommentiert vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt die Ergebnisse der wissenschaftlichen Untersuchung. Für die beiden wichtigsten deutschen Industriebranchen Kraftwagenbau und Maschinenbau wird bis 2025 ein zusätzliches Wertschöpfungspotenzial durch Industrie 4.0 von bis zu 2,2 Prozent pro Jahr erwartet.

    Brossardt bemerkt jedoch auch: „In Bayern besteht noch Nachholbedarf in wichtigen strategischen Bereichen der Informations- und Kommunikationstechnologien, zum Beispiel in der Softwareentwicklung. Auch die Start-up-Szene ist hier noch nicht so stark ausgeprägt wie beispielsweise in den USA oder Asien.“ Die vbw fordert, die Digitalisierung als zentrale Treiberin zu begreifen und alles daran zu setzen, die großen Potenziale zu heben. „Von der Bildung für die Gesellschaft 4.0, über Forschung und Entwicklung, Infrastruktur bis hin zu den rechtlichen Rahmenbedingungen müssen wir auf allen Ebenen ansetzen, um Bayern fit für die digitale Zukunft zu machen“, so Brossardt.

    Der vbw Hauptgeschäftsführer betont: „Unternehmen, Wirtschaftsverbände, Wissenschaft und Staat sind gemeinschaftlich gefordert, um die großen Potenziale von Industrie 4.0 für Bayern zu nutzen. So werden wir auch in Zukunft unsere Spitzenstellung unter den Hightechregionen behaupten können.“


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    Dr. Theresa Lena Sauter

    Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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