Letzte Aktualisierung: 12. Oktober 2016

Pressemitteilung

vbw: Steuersenkungen müssen auf der Agenda bleiben / Brossardt: „Eine wahre Steuerentlastung stellt der Beschluss nicht dar“

12.10.2016 - München

Anlässlich des heutigen Beschlusses des Bundeskabinetts zur Steuersenkung fordert die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. weiterhin deutlichere und gezieltere Entlastungen. „Der heutige Beschluss verhindert eine noch höhere Belastung der Löhne und Einkommen durch die kalte Progression und eine Entwertung von Leistungen, die sich auf Kinder und Familien beziehen. Die geplante Korrektur des Einkommensteuer-tarifs gleicht die für 2016 und 2017 zu erwartende kalte Progression zwar gut aus“, erklärt vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. „Belastungen mittlerer und höherer Einkommen aus früheren Jahren durch fehlende Korrekturen müssen jedoch nach wie vor ausgeglichen werden. Eine wahre Steuerentlastung stellt der Beschluss somit leider nicht dar. Dieses Ziel muss weiterhin auf der Tagesordnung bleiben.“

Brossardt ergänzt: „Eine nachhaltig sinnvolle Reform des Einkommensteuertarifs muss den Bürgern insgesamt mehr Geld in der Tasche lassen, indem sie den Mittelstandsbauch abflacht und die Zone des progressiven Anstiegs deutlich verlängert. Sie muss zudem den Eintrittspunkt des Spitzensteuersatzes nach hinten verschieben. Die hohe Steuerlast in Deutschland engt die Arbeitnehmer und den unternehmerischen Mittelstand weiterhin immens ein und benachteiligt unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit. So kann es nicht weitergehen, es müssen neue Freiräume geschaffen werden.“


Drucken
Ansprechpartner
Ansprechpartner

Roman Möhlmann

Presse / Öffentlichkeitsarbeit

+49 (0)89-55178-376
Roman Möhlmann
Content Sharing
Bitte loggen Sie sich ein, um den Einbettungs-Code für diese Seite zu erhalten.
nach oben