Letzte Aktualisierung: 27. Juli 2018

Pressemitteilung

vbw Rohstoffpreisindex klettert auf höchsten Stand seit vier Jahren / Brossardt: „Steigende Rohstoffpreise belasten Unternehmen“

27.07.2018 - München

Der Rohstoffpreisindex der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. ist im zweiten Quartal 2018 auf 146 Punkte geklettert. Er lag somit ein Prozent höher als im ersten Quartal 2018. Das Vorjahres-
niveau wurde um 16,8 Prozent übertroffen. „Auch im zweiten Quartal 2018 hat sich die Tendenz des vergangenen Jahres fortgesetzt: Die Rohstoffpreise ändern sich wenig, sind im Trend aber leicht aufwärts gerichtet. Wir gehen davon aus, dass die Preise für Rohstoffe 2018 weiter in langsamem Tempo zulegen, was eine zunehmende Belastung für die Unternehmen bedeutet“, bilanziert vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

„Unser Rohstoffpreisindex ist derzeit auf dem höchsten Stand seit vier Jahren. Die Entwicklung war jedoch sowohl bei den Industriemetallen als auch bei den Edelmetallen nicht einheitlich“, so Brossardt. Die stärks-
te Erhöhung gab es bei den Industrierohstoffen. So verteuerten sich im Vergleich zum ersten Quartal vor allem Nickel (+8,9 Prozent) und Aluminium (+4,7 Prozent). Die Preise für Zink fielen um 9,1 Prozent, Kupfer um 1,3 Prozent sowie Zinn um 1,1 Prozent. Bei den Edelmetallen fiel Gold um 1,8 Prozent, Silber um
1,1 Prozent. Die Preise für Seltene Erden lagen im Schnitt um 3,7 Prozent höher als im ersten Quartal 2018.

Entwicklung vbw Rohstoffpreisindex seit 2. Quartal 2017:

Q2/2017 Q3/2017 Q4/2017 Q1/2018 Q2/2018
125,0 133,3 137,3 144,2 146,0

Zur Berechnungsmethode: In den vbw Rohstoffpreisindex fließen die Weltmarktpreise von 42 Rohstoff-
arten ein, die für die bayerische Wirtschaft maßgeblich sind (Preise auf US-Dollar-Basis). Die Preise werden entsprechend des Importanteils des jeweiligen Rohstoffs nach Bayern gewichtet. Das heißt: Je größer der Anteil des entsprechenden Stoffs an den bayerischen Importen, desto stärker fließt er in die Indexberechnung mit ein. Basisjahr (Index = 100) ist das Jahr 2005. Die Rohölpreisentwicklung ist nicht berücksichtigt.


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Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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