Letzte Aktualisierung: 08. Februar 2019

Pressemitteilung

vbw: Rohstoffpreise steigen im Jahresdurchschnitt an / Brossardt: „Entwicklung belastet Unternehmen“

08.02.2019 - München

Der Rohstoffpreisindex der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. ist von 131,6 Punkten im Jahr 2017 im Jahresdurchschnitt 2018 auf 138,8 Punkte gestiegen. Das bedeutet eine Erhöhung von 5,5 Prozent. „Damit hat sich unsere Prognose zu Preissteigerungen bestätigt. Das bedeutet eine zunehmende Belastung für die Unternehmen“, bilanziert vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

„Während sich der Indikator in der ersten Jahreshälfte auf einem relativ stabilen Niveau befand, zeigte er im zweiten Halbjahr nach unten. Die Preise für Industriemetalle erhöhten sich mehrheitlich. Die Entwicklung bei den Edelmetallen war jedoch differenziert“, so Brossardt. Titan und Kupfer verteuerten sich gegenüber 2017 um 27,9 beziehungsweise 5,9 Prozent. Die Preise für Aluminium nahmen um 7,2 Prozent zu, für Stahlschrott sogar um 22,3 Prozent. Blei verbilligte sich hingegen um 3,2 Prozent gegenüber 2017. Die Preise für Eisenerz nahmen um 2,5 Prozent ab. Bei den Edelmetallen verteuerte sich Gold gegenüber dem Vorjahr um 1,0 Prozent. Die Preise für Silber und Platin fielen gegenüber 2017 um 9,0 beziehungsweise 7,6 Prozent. Die Preise für Seltene Erden haben sich gegenüber dem Vorjahr um 1,8 Prozent erhöht. Im Jahresverlauf waren die Preise auf einem relativ stabilen Niveau.

Entwicklung vbw Rohstoffpreisindex:

Q4/2017 Q1/2018 Q2/2018 Q3/2018 Q4/2018
137,3 144,4 146,0 133,4 131,3

Zur Berechnungsmethode: In den vbw Rohstoffpreisindex fließen die Weltmarktpreise von 42 Rohstoffarten ein, die für die bayerische Wirtschaft maßgeblich sind (Preise auf US-Dollar-Basis). Die Preise werden entsprechend des Importanteils des jeweiligen Rohstoffs nach Bayern gewichtet. Das heißt: Je größer der Anteil des entsprechenden Stoffs an den bayerischen Importen, desto stärker fließt er in die Indexberechnung mit ein. Basisjahr (Index = 100) ist das Jahr 2005. Die Rohölpreisentwicklung ist nicht berücksichtigt.


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