Die bayerische Wirtschaft

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vbw relaunch/Pressemitteilungen | Pressemitteilung

vbw: Langsame Erholung der Rohstoffpreise im Mai und Juni / Brossardt: „Konjunkturpaket unterstützt unsere Unternehmen“

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 Rafael Freckmann
Rafael Freckmann
Presse / Öffentlichkeitsarbeit
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Der Rohstoffpreisindex der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. ist von 114,8 Punkten im Vorquartal auf 104,7 Punkte im zweiten Quartal 2020 gesunken und lag um durchschnittlich 8,8 Prozent unter dem Niveau des Vorquartals. Gegenüber dem zweiten Quartal 2019 sank der Index um 16,7 Prozent. Seit Mai steigen die Rohstoffpreise jedoch wieder an. „Die deutsche und die bayerische Wirtschaft befindet sich in einer tiefen Rezession. Auch die gesunkenen Rohstoffpreise sind die Folge der schwachen Nachfrage im globalen Abschwung“, bilanziert vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Die Preise für Industriemetalle entwickelten sich im zweiten Quartal 2020 überwiegend rückläufig. Während sich Eisenerz gegenüber den Monaten Januar bis März verteuerte, zeigten die Preise für Blei und Zink nach unten. Bei den Edelmetallen gab es im Vorquartalsvergleich eine differenzierte Preisentwicklung. Platin, Silber und Palladium verbilligten sich gegenüber dem ersten Quartal 2020. Der Goldpreis stieg hingegen in den Monaten April bis Juni merklich an. Die Seltenen Erden bewegten sich im Quartalsvergleich auf einem relativ konstanten Preisniveau, im ungewichteten Durchschnitt gab es einen leichten Preisrückgang. Die Ölpreise lagen deutlich unter dem Niveau des ersten Quartals 2020.

Entwicklung vbw Rohstoffpreisindex:

Q2/2019 Q3/2019 Q4/2019 Q1/2020 Q2/2020
125,6 117,3 115,9 114,8 104,7

Zur Berechnungsmethode: In den vbw Rohstoffpreisindex fließen die Weltmarktpreise von 42 Rohstoffarten ein. Es handelt sich um Preise auf US-Dollar Basis. Diese werden gewichtet mit dem Importanteil des jeweiligen Rohstoffes nach Bayern.