Letzte Aktualisierung: 23. Januar 2017

Pressemitteilung

vbw Präsidium und Bayerischer Kultusminister diskutieren Entwicklungen im bayerischen Schulsystem / Gaffal: „Digitalisierung im Bildungssystem noch stärker verankern“

23.01.2017 - München

Um das bayerische Schul- und Bildungssystem ist es gut bestellt. Das betonten die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und Dr. Ludwig Spaenle, Bayerischer Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, der auf der vbw Präsidiumssitzung zu Gast war.

vbw Präsident Alfred Gaffal erklärte: „Bayern verfügt über ein leistungsfähiges Bildungssystem und nimmt im nationalen Vergleich einen Spitzenplatz ein. Das belegen auch Studien wie der Bildungsmonitor der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) oder der ,Bildungstrend 2015‘ des Instituts zur Qualitäts-
entwicklung im Bildungswesen (IQB). Ein starkes Bildungssystem ist von zentraler Bedeutung, um den Wirtschaftsstandort Bayern dauerhaft wettbewerbsfähig zu halten. Deshalb geht es jetzt darum, diese Spitzenposition zu halten und weiter auszubauen.“

Digitale Kompetenzen spielen dabei zunehmend eine wichtige Rolle. „Die Digitalisierung verändert unsere Lebens- und Arbeitswelt in rasantem Tempo. Deshalb ist es notwendig, moderne Informations- und Kommunikationsmedien frühzeitig und fest in den Lehr- und Lernprozessen zu verankern“ so Gaffal. Mit gemeinsamen Projekten wie „Unterricht digital“, „Digitale Schule 2020“ oder dem „Medienführerschein Bayern für Berufliche Schulen“ treiben die Staatsregierung und die vbw diesen Prozess erfolgreich voran.

In diesem Zusammenhang begrüßt der vbw Präsident die Zukunftsstrategie „Digitale Bildung in Schule, Hochschule und Kultur“ der Bayerischen Staatsregierung. Für eine flächendeckende Umsetzung dieser Strategie fordert Gaffal den Einsatz ausreichender finanzieller Mittel für die technische Ausstattung, die Stärkung digitalen Lehrens und Lernens bei der Aus- und Weiterbildung der Lehrkräfte sowie die Entwicklung neuer pädagogischer Unterrichtskonzepte.

Die vbw fordert neben der Stärkung der digitalen Bildung, das erfolgreiche bayerische Bildungs-
system auch in anderen Bereichen weiterzuentwickeln. So sollte aus Sicht der vbw zum Beispiel der Unterricht heute noch stärker eine differenzierte Lernumgebung schaffen, damit individuelle Fähigkeiten erkannt und gefördert werden können.

Dr. Ludwig Spaenle, Bayerischer Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst betonte: „Die Leistungen der bayerischen Schülerinnen und Schüler sind im bundesweiten Vergleich außerordentlich hoch, das belegen zum Beispiel der Bildungsmonitor sowie der Bildungstrend des IQB. Wir entwickeln unser sehr leistungsfähiges und durchlässiges Bildungswesen zeitgemäß weiter. Zu den besonderen Handlungsfeldern gehören die Weiterentwicklung des Gymnasiums, die Begabtenförderung, die MINT-Förderung, der Ausbau des Ganztags, die Inklusion und die digitale Bildung. Zur Stärkung der digitalen Bildung haben wir eine umfassende Strategie entwickelt, die von den Schulen bis zu den Hochschulen reicht. Nach unserem Verständnis ist der kompetente und kritische Umgang mit Inhalten in digitaler Form wie auch mit den technischen Möglichkeiten der Digitalisierung neben Lesen, Schreiben und Rechnen die vierte Kulturtechnik. In der digitalen Bildung arbeiten wir gegenwärtig intensiv daran, gemeinsam mit den Kommunen als Sachaufwandsträger die Rahmenbedingungen weiter zu optimieren, neue und zusätzliche Inhalte und Werkzeuge bereitzustellen, die Entwicklung des Unterrichts mit digitalen Medien weiter voranzubringen und die Kompetenzen der Lehrkräfte noch mehr zu stärken. Ich bin sehr froh, dass das Bildungs- und Wissenschaftsministerium und die vbw bei der digitalen Bildung sehr eng zusammenarbeiten.“


Drucken
Kontakt
Ansprechpartner

Eva Schirmbeck

Presse / Öffentlichkeitsarbeit

+49 (0)89-551 78-376
Eva Schirmbeck
Content Sharing
Bitte loggen Sie sich ein, um den Einbettungs-Code für diese Seite zu erhalten.
nach oben