Letzte Aktualisierung: 15. Februar 2017

Pressemitteilung

vbw: Licht und Schatten bei den Rentenprojekten der Bundesregierung / Brossardt: „Wir begrüßen die Anpassung der Erwerbsminderungsrenten, kritisieren aber die Angleichung der Ostrenten“

15.02.2017 - München

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. sieht bei den Rentenprojekten, die die Bundesregierung heute auf den Weg gebracht hat, Licht und Schatten. „Wir begrüßen den Ansatz, die Erwerbsminderungsrente anzupassen. Das verursacht zwar zusätzliche Kosten, ist aber notwendig, um eine echte Versorgungslücke zu schließen“, sagt vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Dagegen kritisiert die vbw die beschlossene Angleichung der Ostrenten an das Niveau der Westrenten. „Wie schon zu Beginn der Legislaturperiode hat die große Koalition erneut Leistungsausweitungen in der Rente beschlossen. Von denen profitieren zwar rentennahe Jahrgänge, jedoch belasten sie junge und künftige Generationen erheblich“, erklärt Brossardt.

Die Kosten für die Rentenangleichung steigen sukzessive auf bis zu 3,9 Milliarden Euro jährlich an. Die Finanzierung erfolgt nur zum Teil aus Steuermitteln. Dadurch wächst der Druck auf die Beiträge zur Rentenversicherung, so dass diese früher beziehungsweise in einem stärkeren Umfang steigen müssen, als es ohne das Vorhaben nötig gewesen wäre.


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