Letzte Aktualisierung: 02. August 2018

Pressemitteilung

vbw Kongress „Zehn Forderungen an die bayerische Umweltpolitik“ / Brossardt: „Wirtschaftlicher Erfolg und Umweltschutz gehören zusammen“

01.08.2018 - München

Die bayerische Wirtschaft bekennt sich zum Umweltschutz. Der nachhaltige und effiziente Umgang mit natürlichen Ressourcen liegt im Interesse aller. Dabei müssen der Kooperationsgedanke und die Freiwilli-
gkeit auf dem Weg zu diesem Ziel im Vordergrund stehen. Dies hat die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. in München auf ihrem Kongress „Zehn Forderungen an die bayerische Umweltpolitik“ deutlich gemacht. Auf der Veranstaltung diskutierte die vbw mit Dr. Martin Huber MdL, Mitglied im Aus-
schuss für Umwelt und Verbraucherschutz des Bayerischen Landtags, Landesvorsitzender des Arbeits-
kreises Umweltsicherung und Landesentwicklung der CSU, Florian von Brunn MdL, Mitglied im Aus-
schuss für Umwelt und Verbraucherschutz des Bayerischen Landtags, Sprecher der SPD-Landtagsfraktion für Umwelt und Verbraucherschutz und weiteren Experten aus Wirtschaft und Politik über die Anforde-
rungen an eine moderne bayerische Umweltpolitik.

vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt führte aus, dass bayerische Unternehmen Vorreiter beim Umweltschutz und beispielgebend für umweltverträgliche Produkte und Produktion sind. „Umwelttechnik aus Bayern ist hochinnovativ, wachstumsstark und ihr Nutzen kann in den Anwendungsindustrien und Wirtschaftsbranchen im eigenen Land demonstriert werden. Hier zeigt sich: wirtschaftlicher Erfolg und Umweltschutz sind kein Widerspruch, sondern gehören zusammen.“

Gleichzeitig müsse aber nach Meinung der vbw eine vernünftige Balance zwischen Ökologie und Ökono-
mie herrschen. Die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft dürfe nicht durch überzogene umweltpolitische Vorgaben geschwächt werden. „Gerade eine erfolgreiche Wirtschaft ist die beste Voraussetzung für einen nachhaltigen Umweltschutz. In der Umweltpolitik gibt es heute zu viel staatliche Regulierung und Über-
wachung. Wir müssen auf nationaler und europäischer Ebene den Fokus viel mehr auf Effizienz und Effektivität legen“, so Brossardt.

In Bayern sieht sich die vbw in ihrer Grundüberzeugung bestätigt, dass Umweltschutz dauerhaft nur dann wirklich erfolgreich ist, wenn die Unternehmen stark sind. „Im Oktober 2015 wurde der fünfte Umweltpakt Bayern unterzeichnet. Der Kooperationsgedanke verhindert überzogene Alleingänge, die unseren Wohl-
stand gefährden. Indem man die Unternehmen mit ins Boot holt, gewährleistet man gleichzeitig, dass der Umweltschutz wirklich nachhaltig ist. Deswegen fordern wir auch, EU-Recht 1:1 umzusetzen, ohne noch zusätzliche Standards oben draufzusatteln. Wir begrüßen es sehr, dass sich die Bayerische Staatsregie-
rung auch beim Umweltschutz zum gemeinsamen Ziel des Bürokratieabbaus bekennt“, so Brossardt abschließend.


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Rafael Freckmann

Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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