Letzte Aktualisierung: 12. Juli 2016

Pressemitteilung

vbw Konferenz zu Chancen bayerischer Unternehmen im Iran mit dem iranischen Vize-Industrieminister / Büro von Investitionsbehörde IDRO im Haus der Bayerischen Wirtschaft eröffnet

12.07.2016 - München

Bei einer Konferenz der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. mit dem iranischen Vize-Industrieminister Dr. Mansour Moazami hat vbw Präsident Alfred Gaffal auf die großen Chancen hingewiesen, die sich durch die Öffnung des Iran für die Wirtschaftsbeziehun­gen zu Bayern bieten. „Deutsche und bayerische Produkte haben im Iran klassische Absatzmärkte und traditionell eine hohe Wertschätzung. Der irani­sche Außenhandel hat sich zuletzt aber stark zugunsten asiatischer Partner verschoben. Das heißt: Wir müssen jetzt aktiv werden. Das Angebotsspektrum unserer Unternehmen – von Maschinen und Anlagen bis zu Lösungen der Klima- und Umwelttechnologie – passt sehr gut zu den Investitionsplänen des Iran zur Modernisierung seiner Wirtschaftsstruktur.“

Die vbw unterstützt bayerische Unternehmen mit zahlreichen Maßnahmen bei der Erkundung und Erschließung des iranischen Marktes. Seit November 2015 ist sie mit der Repräsentanz der bayerischen Wirtschaft im Iran vertreten. Im April dieses Jahres folgte die Eröffnung eines Verbindungsbüros in der Industrial Development and Renovation Organization of Iran (IDRO) eben­falls in Teheran. Gaffal: „Das Interesse an einem Ausbau von Kontakten ist auch von iranischer Seite groß. Gestern hat die IDRO im Haus der Bayeri­schen Wirtschaft ein Büro eröffnet. In einer Kooperationsvereinbarung haben IDRO und vbw ihren Einsatz für die Intensivierung der Wirtschaftsbeziehungen zwi­schen Bayern und dem Iran erneut bekräftigt.“ Noch im Juli wird die vbw mit Unternehmensvertretern aus der bayerischen Luft- und Raumfahrtindustrie in den Iran reisen.

Eine zentrale Herausforderung für Geschäfte mit dem Iran bleibt laut Gaffal der Zahlungsverkehr. „Seit dem 20. Juni sichert der Bund Exportgeschäfte deut­scher Firmen in den Iran wieder mit staatlichen Hermes-Garantien ab. Das ist ein wichtiger Schritt zur Normalisierung der Wirtschaftsbeziehungen zum Iran. Wir hoffen, dass es mit der Hermes-Deckung auch bei der Finanzierung vor­angeht. Unsere Finanzinstitute müssen das Iran-Geschäft wieder aufnehmen, damit Produktlieferungen auch bezahlt werden können“, forderte Gaffal.

Hinweis: Fotos zur vbw Veranstaltung „Iran – Chancen für die bayerische Wirtschaft“ sowie zur IDRO-Büroeröffnung im Haus der Bayerischen Wirtschaft finden Sie unter www.vbw-bayern.de


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Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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