Letzte Aktualisierung: 29. Dezember 2016

Pressemitteilung

vbw: Kalte Progression wird nur unzureichend verringert / Brossardt: „Steuersenkungen müssen auf der Agenda bleiben“

29.12.2016 - München

Anlässlich des bevorstehenden Inkrafttretens des neuen Einkommensteuertarifs am 01. Januar 2017 fordert die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. deutlichere und gezieltere Entlastungen.

„Die neuen Tarife verhindern eine noch höhere Belastung der Löhne und Einkommen durch die kalte Progression und eine Entwertung von Leistungen, die sich auf Kinder und Familien beziehen. Die geplante Korrektur des Einkommensteuertarifs gleicht die für 2016 und 2017 zu erwartende kalte Progression zwar gut aus“, erklärt vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. „Belastungen mittlerer und höherer Einkommen aus früheren Jahren durch fehlende Korrekturen müssen jedoch nach wie vor kompensiert werden. Die neuen Tarife sind somit leider keine wahre Steuerentlastung. Zudem steigt die Steuerlast auch, wenn steuerliche Freibeträge nicht an die Inflation angepasst werden. Eine steuerliche Entlastung der Progression und die automatische Korrektur der kalten Progression müssen weiterhin auf der Tagesordnung bleiben.“

Brossardt ergänzt: „Eine nachhaltig sinnvolle Reform des Einkommensteuertarifs muss den Bürgern insgesamt mehr Geld in der Tasche lassen, indem sie den Mittelstandsbauch abflacht und die Zone des progressiven Anstiegs deutlich verlängert. Sie muss zudem den Eintrittspunkt des Spitzensteuersatzes nach hinten verschieben. Die hohe Steuerlast in Deutschland engt die Arbeitnehmer und den unternehmerischen Mittelstand weiterhin immens ein und benachteiligt unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit. So kann es nicht weitergehen, es müssen neue Freiräume geschaffen werden.“


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