Letzte Aktualisierung: 21. September 2020

Pressemitteilung

vbw Initiative gibt Berufsrückkehrerinnen individuelle Starthilfe / Brossardt: „Digitale Grundkompetenzen hilfreich für Wiedereinstieg“

21.09.2020 - Bad Kissingen

Mit dem Modellprojekt „Neustart für Frauen“ im Rahmen der Initiative Fachkräftesicherung FKS+ unterstützt die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. in Zusammenarbeit mit der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit den Wiedereinstieg von Frauen ins Erwerbsleben. In einem sechsmonatigen, individuell auf die Teilnehmerinnen zugeschnittenen Coaching werden Berufsrückkehrerinnen und Frauen, die sich nach einer Pause beruflich neu orientieren wollen, fit gemacht für die aktuellen Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt. „Kernstück ist ein persönliches Coaching, das die Lebenssituation und verschiedenen Problemlagen der Teilnehmerinnen aufgreift und beispielsweise bei der Erarbeitung der individuellen beruflichen Ziele unterstützt. Abgerundet wird das Programm durch Workshops, Hospitationen und Thementage“, erklärt vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Unter anderem haben die Teilnehmerinnen die Möglichkeit, Grundlagen im Bereich IT und Digitalisierung zu erlernen. „Der Erwerb dieser Fachkompetenzen ist eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Vermittlung in die moderne Arbeitswelt. Darüber hinaus bereitet das Projekt die Frauen auf die Veränderung von Arbeitsprozessen sowie auf neue, notwendige Kommunikationsformen vor“, so Brossardt.

Auch die Unternehmen profitieren im Rahmen der langfristigen Fachkräftesicherung von dem Modellprojekt. Sie haben die Möglichkeit, potenzielle Mitarbeiterinnen anzusprechen und können kostenlose Beratungsangebote etwa zu Fördermitteln oder zur Personalpolitik wahrnehmen.

Die vbw hat die Initiative Fachkräftesicherung+ im Oktober 2018 zusammen mit der Bayerischen Staatsregierung ins Leben gerufen. Im Rahmen der Initiative werden zielgruppenorientierte Projekte an verschiedenen Standorten im Freistaat durchgeführt. „Trotz der aktuell schwierigen wirtschaftlichen Lage dürfen wir das langfristige Ziel der Fachkräftesicherung nicht aus den Augen verlieren“, betont Brossardt.


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