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    Letzte Aktualisierung: 13. Oktober 2015

    Pressemitteilung

    vbw: Gesundheitswirtschaft ist Zukunftsmarkt / Brossardt: „Chancen nutzen, Gesundheitssystem zukunftsfest machen“

    13.10.2015 - München

    Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. hat im Rahmen einer „Vorsprung Bayern“-Veranstaltung die Bedeutung und Potenziale der Gesundheitswirtschaft im Freistaat hervorgehoben sowie eine zukunftsfeste Ausgestaltung angemahnt. „Der Gesundheitssektor entwickelt sich global zu einem der wichtigsten Zukunftsmärkte. Die demografische Entwicklung und das zunehmende Gesundheitsbewusstsein werden zu weiter steigender Nachfrage führen. Dies geht auch aus der vbw Studie ‚Bayerns Zukunftstechnologien‘ hervor, die wir mit dem Zukunftsrat der Bayerischen Wirtschaft im Juli vorgestellt haben“, erklärte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. Den Freistaat sieht die vbw in diesem Bereich gut aufgestellt: „Bayern hat durch seine Lage und sein hohes medizinisches Know-how das Potenzial, überproportional von der Dynamik zu profitieren. Schon heute ist die bayerische Gesundheitswirtschaft mit einer Bruttowertschöpfung von jährlich über 50 Milliarden Euro und etwa 900.000 Beschäftigten einer der stärksten Wachstums- und Beschäftigungsmotoren für den Freistaat. Die bayerische Medizintechnologie ist auf den Weltmärkten führend, die medizinische Forschung international Spitze. Wie kaum eine andere Region in Europa bündeln wir unternehmerische Kompetenz in Medizintechnik und Pharma. Auch vom Medizintourismus profitiert der Freistaat“, so Brossardt.

    Damit sich die Gesundheitswirtschaft erfolgreich weiterentwickeln kann, fordert die vbw passende Rahmenbedingungen. „Wir müssen Forschung und Entwicklung weiter ausbauen und unsere Standortqualität kontinuierlich erhöhen. Die Politik sollte sich aber auch verstärkt um das Gesundheitssystem in Deutschland kümmern. Die vergangenen Jahre waren bei der Gesetzlichen Krankenversicherung von Leistungsausweitungen ‚auf Pump‘ geprägt. Gesundheitspolitik wurde und wird als Geldbringer für eine vermeintliche Sozialpolitik missbraucht. So summieren sich die Eingriffe des Staates in die Taschen der Beitragszahler, also überwiegend Arbeitnehmer und Arbeitgeber, auf jährlich knapp 10 Milliarden Euro. Angesichts der Bevölkerungsentwicklung mit immer mehr älteren Leistungsbeziehern und immer weniger Beitragszahlern, muss das System vielmehr zukunftsfähig gemacht werden“, so Brossardt. „Nur durch strukturelle Reformen und einen Wandel hin zu einem gesundheitswirtschaftlichen Denken lässt sich unser Gesundheitssystem auf einem bezahlbaren Niveau und auf dem hochqualitativen Stand halten, den wir alle kennen und schätzen.“


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