Letzte Aktualisierung: 07. Juni 2018

Pressemitteilung

vbw Energiepreisindex weiter auf hohem Niveau / Brossardt: „Energiepreise stellen Belastung für Unternehmen dar“

07.06.2018 - München

Der Energiepreisindex der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. hat im ersten Quartal 2018 einen Anstieg von 1,6 Prozent gegenüber dem Vorquartal zu verzeichnen. Das Niveau des ersten Quartals 2017 wurde sogar um 3,8 Prozent übertroffen.

Der Primärenergieindex stieg um 4,6 Prozent gegenüber dem letzten Quartal 2017 und um 7,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Vor allem die Preise für Erdöl sind gestiegen, moderat auch die für Erdgas und Steinkohle. Der Preis für Braunkohle ging minimal zurück.

Der Sekundärenergieindex sank um 0,7 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Schweres und leichtes Heizöl haben genauso wie Diesel und Fernwärme im Preis leicht zugelegt, Strom und Flüssiggas sind billiger geworden. Im Durchschnitt lag der Sekundärenergieindex 1,1 Prozent über dem ersten Quartal 2017.

„Die Energiepreise sind im Februar und März zwar gesunken, befinden sich aber über den Vorjahres-
werten. Hohe Energiepreise sind eine Belastung für die Unternehmen und die Qualität des Standorts. Gerade die hohen Strompreise sind von der Politik hausgemacht. Hier muss die Bundesregierung gegen-
steuern“, erklärte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Durchschnittswerte vbw Energiepreisindex 2012 bis Q1 2018:

Jahr 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 / Q1
Jahresdurchschnitt 127,6 124,2 116,5 95,5 86,6 96,2 101,6

In den vbw Energiepreisindex fließen insgesamt 16 Einzelpreisindikatoren zu zehn unterschiedlichen Energiearten ein. Die Gewichtung der einzelnen Energiearten erfolgt entsprechend ihrem jeweiligen Verbrauch in Bayern. Weitere Erläuterungen zum vbw Energiepreisindex finden Sie im untenstehenden Link.


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