Letzte Aktualisierung: 27. November 2017

Pressemitteilung

vbw Energiepreisindex legte im dritten Quartal zu / Brossardt: „Steigende Energiepreise belasten Unternehmen“

27.11.2017 - München

Nach einem Rückgang im ersten Halbjahr zogen die Energiepreise im dritten Quartal 2017 wieder an. Das geht aus dem neuen Energiepreisindex der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. hervor. Das Barometer für Energiepreise lag im dritten Quartal bei 93,0 Punkten.

Im Quartalsdurchschnitt ergab sich rechnerisch noch ein Minus von 0,8 Prozent beim vbw Energiepreisindex. Doch der Index ist im September zum dritten Mal in Folge gestiegen und liegt aktuell um 4,8 Prozent über dem Jahres-Tiefstand vom Juni.

Der Primärenergieindex lag im Quartalsschnitt um 2,4 Prozent unter dem zweiten Quartal. Der Sekundärenergieindex stieg um 0,3 Prozent. Besonders legten hier die Strompreise mit +1,0 Prozent zu. Der Strompreisindex lag im September nur um 0,7 Prozent unter seinem bisherigen Höchststand vom
Januar 2017.

„Die steigenden Energiepreise sind eine Belastung für die Unternehmen und die Qualität des Standorts. Besonders bei den Strompreisen sind die hohen Kosten von der Politik hausgemacht. Hier muss die neue Bundesregierung gegensteuern“, erklärte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Durchschnittswerte 2012 bis 2016 sowie Q1 bis Q3/2017:

Jahr 2012 2013 2014 2015 2016 Q1/17 Q2/17 Q3/17
Jahresdurchschnitt 127,6 124,2 116,5 95,5 86,6 97,9 93,8 93,0

In den vbw Energiepreisindex fließen insgesamt 16 Einzelpreisindikatoren zu zehn unterschiedlichen Energiearten ein. Die Gewichtung der einzelnen Energiearten erfolgt entsprechend ihrem jeweiligen Verbrauch in Bayern.


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Dirk Strittmatter

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