Letzte Aktualisierung: 15. Februar 2018

Pressemitteilung

vbw Energiepreisindex im Jahr 2017 deutlich gestiegen / Brossardt: „Strompreissenkung muss auf Agenda der neuen Bundesregierung“

15.02.2018 - München

Der Energiepreisindex der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. hat 2017 im Vergleich zum Vorjahr deutlich zugelegt: Das Barometer verzeichnete einen Anstieg um 11,0 Prozent auf 96,2 Punkte im Jahresdurchschnitt 2017. Nach einem Rückgang im ersten Halbjahr zogen die Energiepreise in der zweiten Jahreshälfte 2017 wieder an. Im vierten Quartal nahm der Energiepreisindex um 7,5 Prozent gegenüber dem dritten Quartal zu.

Der Primärenergieindex lag im vergangenen Jahr um 17,7 Prozent über dem Vorjahreswert. Das lag vor allem an der Verteuerung von Erdöl und Steinkohle. Erdgas verteuerte sich in geringerem Maße, der Preis für Braunkohle ging minimal zurück.

Der Sekundärenergieindex stieg um 6,5 Prozent. Hier legten vor allem die Preise für leichtes und schweres Heizöl zu. Der Strompreisindex, der im Sekundärenergiepreisindex enthalten ist, stieg im Jahresdurchschnitt um 5,0 Prozent.

„Die steigenden Energiepreise belasten die Unternehmen zunehmend. Insbesondere die hohen Kosten bei den Strompreisen sind hausgemacht. Sie müssen dringend auf die Agenda der neuen Bundesregierung“, erklärte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Durchschnittswerte vbw Energiepreisindex 2012 bis 2017:

Jahr 2012 2013 2014 2015 2016 2017
Jahresdurchschnitt 127,6 124,2 116,5 95,5 86,6 96,2

In den vbw Energiepreisindex fließen insgesamt 16 Einzelpreisindikatoren zu zehn unterschiedlichen Energiearten ein. Die Gewichtung der einzelnen Energiearten erfolgt entsprechend ihrem jeweiligen Verbrauch in Bayern.


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Nina Schilling

Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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