Letzte Aktualisierung: 13. September 2016

Pressemitteilung

vbw: EU muss ihre ursprünglichen Aufgaben im Blick behalten/ Brossardt: „Frieden, Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand sichern“

13.09.2016 - München

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. fordert anlässlich des bevorstehenden EU-Gipfels in Bratislava, dass die Europäische Union auch im Angesicht aktueller Krisen ihre langfristigen Aufträge nicht aus den Augen verliert: „Den Frieden zu sichern und Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand für ihre Bewohner zu schaffen, das bleiben die wichtigsten Ziele der EU. Hierzu müssen die Auswirkungen aller Politikbereiche auf den europäischen Binnenmarkt und die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie geprüft werden, denn diese bilden das Fundament der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Volkswirtschaft“, betont vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. „Die Europäische Staatengemeinschaft befindet sich in schwerem Fahrwasser. Zur Schuldenkrise im Euroraum kommen nicht minder große Herausforderungen wie die Flüchtlingskrise und das Brexit-Votum. Für die Bewältigung der Problemfelder müssen die Union, ihre Mitglieder und insbesondere die Europäische Kommission die notwendige Energie aufbringen. Doch vorrangig muss die EU weiterhin Motor sein für ein intelligentes und nachhaltiges Wachstum, auch über ein klares Bekenntnis zu den notwendigen Freihandelsabkommen mit Kanada (CETA) und den USA (TTIP). Gleichzeitig dürfen die wertvollen Errungenschaften der letzten Jahrzehnte nicht durch Stillstand, Überregulierung oder den Abschied von der Subsidiarität gefährdet werden. Aus ihren Fehlern muss die EU lernen. Jetzt ist nicht die Zeit für business as usual. Auch wir in Bayern profitieren von Europa in besonderer Weise.“


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