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vbw relaunch/Pressemitteilungen | Pressemitteilung

vbw: Bewegtbildformate für öffentliche Meinungsbildung immer wichtiger / Brossardt: „Eigengewicht zu globalen Internetgiganten aufbauen“

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 Evi Moder
Evi Moder
Presse- / Öffentlichkeitsarbeit
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Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. diskutierte auf den Münchner Medientagen über die Entwicklung von Inhalte-Plattformen in der modernen Medienlandschaft. „Die Corona-Pandemie hat weltweit für einen Digitalisierungsschub gesorgt. Da überrascht es nicht, dass Content-Plattformen zu den Gewinnern der Krise zählen und ihren Siegeszug in beschleunigtem Tempo fortsetzen. Der Konsum von Bewegtbildern verlagert sich vom linearen TV ins Internet. Die öffentliche Meinungsbildung findet verstärkt online statt. Spätestens jetzt müssen wir die Rolle der öffentlich-rechtlichen Anbieter im Markt klären“, sagte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Nach Ansicht der vbw ist es Aufgabe der deutschen und bayerischen Medienbranche, auch in der digitalen Medienwelt eine möglichst breite Vielfalt an Medieninhalten zu ermöglichen. „Wir müssen hier ein nachhaltiges kulturelles und publizistisches Eigengewicht aufbauen und sichern, damit wir uns gegenüber den globalen Internetgiganten behaupten können“, forderte Brossardt.

Das Diskussions-Panel setzte sich mit der Frage auseinander, inwieweit Non-Profit-Angebote und speziell öffentlich-rechtliche Online-Formate wie die regionale Bayern-Plattform als Teil eines umfassenderen Ansatzes – beispielsweise der Initiative „European Public Sphere“ – etabliert werden können. „Vor dem Ziel einer digitalen Souveränität Europas brauchen wir konkrete Konzepte, wie solche Angebote beispielsweise für einzelne Regionen oder Genres auf einer in Bayern entwickelten technischen Infrastruktur betrieben werden können. Letzten Endes geht es darum, die Konsumenten durch echten Mehrwert zu überzeugen“, so Brossardt.